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Duisburg
Mercatorhalle: SPD will den Namen erhalten

Duisburg. Die SPD-Fraktion in Duisburg schaltet sich jetzt in die öffentliche Diskussion zur geplanten Neubenennung der Mercatorhalle ein. Oliver Hallscheidt, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, zeigt sich überrascht über die Pläne des Kulturdezernenten Thomas Krützberg und erinnert an den Kampf der Bürger für die Beibehaltung des Namens Mercatorhalle: "Wir haben uns bei dem Neubau damals bewusst für den Namen Mercatorhalle entschieden, um Tradition und Neuanfang zu vereinen.

Ausdrücklich wollten wir die neue Halle auch mit dem Traditionsnamen wieder zu unserer Stadthalle machen, in der nicht nur die Philharmoniker spielen, sondern auch Kabarettisten auftreten oder Kongresse stattfinden. Ich glaube nicht, dass eine solche Namensumbenennung mehrheitsfähig wäre. " Auch der Kulturausschussvorsitzende Udo Vohl (SPD) ist kritisch: "Der Name Mercator hat anders als eine Philharmonie einen Alleinstellungsanspruch und ist deutschlandweit bekannt.

Wir haben gerade erst im Rat den Startschuss für ein neues Marketingkonzept und ein neues städtisches Leitbild gegeben." Überlegungen, für eine bessere Vermarktung der Mercatorhalle nach der Wiedereröffnung anzustellen, seien notwendig, aber dann solle man an anderer Stelle ansetzen. Dazu gehörten, so Udo Vohl, sowohl ein professionelles Veranstaltungsmanagement als auch eine für die Bürger letztlich bezahlbare Preisgestaltung.

(pk)
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