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Duisburg
Ministerin lobt das "Elly-Heuss-Knapp"

Duisburg: Ministerin lobt das "Elly-Heuss-Knapp"
Beim Gespräch und beim Rundgang mit Ministerin Löhrmann hinterließ das Marxloher Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium den besten Eindruck. FOTO: Claus Langer
Duisburg. Schulministerin Sylvia Löhrmann hat das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium in Marxloh besucht und sich dort über die verschiedenen Initiativen und Projekte informiert. Zu Gast war sie auch an der Grundschule Sternstraße.

Schüler und Lehrer zeigten ihr während des Rundgangs die Arbeit der Schule in den Bereichen Sprachbildung, Kunst und Kultur und Integration. Ministerin Löhrmann lobte anschließend das große Engagement, mit dem das Gymnasium in zahlreichen Landesprogrammen und Projekten beteiligt ist: "Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium ist ein Beispiel für Vielfalt: Hier lernen Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Herkunftsländern schon seit langem. Gleichzeitig ist die Schule in vorbildlicher Weise in vielfältigen Projekten aktiv."

Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium ist unter anderem an folgenden Projekten beteiligt:

Ganz In: Ein Projekt für Gymnasien im gebunden Ganztag. Der Ganztag wird nutzbar gemacht für die Qualitäts- und Unterrichtsentwicklung der einzelnen Fächer, vor allem auch im MINT-Bereich. Zudem soll mehr Schülern die Chance auf das Abitur eröffnet werden.

Kulturagenten: Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium wird im Rahmen dieses Programms von einer Kulturagentin als Vermittlerin kultureller Bildung begleitet, um einen eigenen "Kulturfahrplan" zu entwickeln. Ziel ist, nachhaltige Strukturen für Angebote kultureller Bildung aufzubauen und langfristige Kooperationen mit Kulturinstitutionen zu etablieren. Die zweite Programmphase wird von der Kulturstiftung des Bundes, der Stiftung Mercator und dem Schulministerium gefördert.

Zuwanderung gestalten: Das Gymnasium nimmt als Modellschule an einem Projekt teil, das sich an neu zugewanderte Kinder und Jugendliche mit geringer Schulerfahrung richtet. Multiprofessionelle Teams aus Lehrkräften sowie sozialpädagogischen und interkulturellen Fachkräften unterstützen die Schüler beim Spracherwerb sowie bei der Gewöhnung an der Schulalltag und der außerschulischen Integration und arbeiten dabei eng mit den Eltern zusammen. Das Projekt wird von der Stadt Duisburg und der Initiative RuhrFutur in Kooperation mit dem Schulministerium getragen und von der Stiftung Mercator finanziert.

Teach first: Im Rahmen dieses Programms unterstützen junge, qualifizierte Akademiker die Arbeit der regulären Lehrkräfte mit Lern- und Förderangeboten

Gestern besuchten NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, der Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, Christian Schneider und der Geschäftsführende Vorstand des buddY E.V., Roman R. Rüdiger, die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Sternstraße in Walsum. Die Grundschüler demonstrierten ihren Gästen, wie sie an ihrer Schule im Klassenrat und im Schülerparlament demokratisch mitgestalten können. Sie diskutierten mit ihren Gästen über tägliche Fragen wie Kränkungen und Verletzungen aber auch über Menschenwürde und die Achtung des Privatlebens in ihrem schulischen Alltag. "Das buddY-Programm 'Kinderrechte für Grundschulen in NRW' unterstützt Schulen bei der demokratischen Gestaltung ihres Schullebens. Nordrhein-Westfalen gehört zu den ersten Bundesländern, die das Programm in der Schule umsetzen. Damit wird demokratische Kultur für die Schülerinnen und Schüler im Kindesalter erfahrbar gemacht", erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann.

"Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, um Kinder- und Menschenrechte bekannt zu machen und einzuüben. Die Kinderrechte sollten sowohl Unterrichtsstoff als auch die Leitlinie für den Umgang miteinander sein", sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. "Die Zusammenarbeit mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung und dem buddY-Programm ist für UNICEF ein wichtiger Beitrag, Kinder stark zu machen und sie bei der Gestaltung eines weltoffenen und solidarischen Schullebens zu beteiligen."

Seit dem Schuljahr 2015/2016 steht das buddY-Programm Kinderrechte NRW-weit allen zur Teilnahme offen. "Wir wollen möglichst viele Schulen für eine Fortbildung gewinnen und so das Thema im täglichen Fachunterricht und in außerunterrichtlichen Angeboten im Ganztag platzieren", sagte buddY-Vorstand Roman Rüdiger. "Nur so kann es gelingen, Kinderrechte in das Bewusstsein aller am Schulleben Beteiligten zu rücken. Dass bei einem solchen Vorhaben Eltern und kommunale Entscheidungsträger mit einbezogen werden müssen, liegt auf der Hand."

Quelle: RP
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