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Duisburg
Mitmachen ist bei "Duisburg bewegt sich" strengstens erlaubt

Duisburg. Einmal im Jahr verwandelt sich die Duisburger Fußgängerzone in einen großen Sportplatz. Am Samstag war es wieder soweit. Von Charlotte Raskopf

42 Sportvereine und Fachschaften stellten im Rahmen des Aktionstages "Duisburg bewegt sich!" zwischen 11 und 18 Uhr ihre Arbeit und Sportart vor. Es galt das Motto "Mitmachen strengstens erlaubt", das die Besucher dazu einlud, sich zwischen Forum und Königsgalerie im Klettern, Fechten, Tischtennis, Rock'n'Roll und vielen weiteren Sportarten auszuprobieren. "Ziel dieser Veranstaltung ist es, zu zeigen, was Duisburger Sportvereine können", sagt Christoph Gehrt-Butry, Verantwortlicher für die Koordination von Breitensport, Qualifikation und Ganztag beim Stadtsportbund Duisburg. Man wolle die Sportler auf die Straße bringen und so die Aufmerksamkeit auf den Sport in Duisburg lenken. "Normalerweise verstecken sich die Vereine ja in ihren Hallen, hier stehen sie mitten in der Innenstadt", sagt er. Die Fußgängerzone sei für diese Aktion besonders gut geeignet, da man dort auch die Laufkundschaft erreichen könne. Von den schätzungsweise zwischen 10.000 und 15.000 Besuchern der Veranstaltung kämen viele gar nicht gezielt zu dem Aktionstag. "Das ist aber auch gar nicht unser Ziel", sagt Gehrt-Butry. "Wir wollen einfach die Menschen und Vereine zusammenbringen." Das Motto laute "Sport sehen", wie auf der Bühne am Kuhtor, auf der verschiedene Sportarten vorgestellt wurden und Tanzvorführungen stattfanden, "Sport demonstrieren", wie an den Ständen der Vereine und "Sport ausprobieren".

Ein Verein, der diese Möglichkeit nutzte, um seine Arbeit vorzustellen, ist der Thaiboxverein "Muay Thai e. V." aus Meiderich. Bei ihnen kann man ab vier Jahren einsteigen, das älteste Mitglied ist 77 Jahre alt. "Man muss einfach nur Lust auf diesen Sport haben und sich natürlich bewusst sein, dass das ein Vollkontaktsport ist", sagt Jasmin Buchowski, Mitglied im Verein. Den Sport köne allerdings Jedermann erlernen, dabei gebe es auch keine Altersgrenze, sagt Trainer Michael Broel.

Wichtig sei auch, dass der Verein ein familiäres Umfeld biete, sagt Buchowski. Daher biete man auch ein Eltern-Kind-Training, sowie eine Kinderbetreuung für den Zeitraum des Trainings an.

Ein weiterer Verein, der bereits mehrmals Teil des Aktionstags war, ist der Duisburger Fecht Klub. Der mittelgroße Verein bietet das Fechten mit Degen und Florett an und zählt zurzeit 80 Mitglieder. Der Sport, so ein Vereinsmitglied, erfordere nicht nur körperliches, sondern auch mentales Training. In den vergangenen Jahren habe man durch den Aktionstag bereits neue Mitglieder gewinnen können. An ihrem Stand konnte man am Samstag die verschiedenen Waffen kennenlernen und auf einem Stoßkissen selbst ausprobieren.

Ein Publikumsmagnet war zudem der Stand des Rock'n'Roll-Clubs "Golden Fifties" Duisburg e. V., die auf der Fußgängerzone, unmittelbar neben dem Forum zu Rock'n'Roll Musik tanzten, einen Wettbewerb veranstalteten und auch das Publikum animierten, mitzumachen.

Quelle: RP
 
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