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Totschlag und Brandstiftung in Duisburg
Eike E. muss 13 Jahre ins Gefängnis, weil er seine Mutter erschlagen hat

Mutter getötet: Duisburger Eike E. muss 13 Jahre ins Gefängnis
Das Haus in Walsum war nach dem Brand noch mit dem Flatterband der Polizei abgesperrt. FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. Das Urteil im Prozess gegen den Duisburger Eike E. ist gefallen: Er muss 13 Jahre wegen Totschlags und Brandstiftung in Haft, weil er seine Mutter erschlagen und sein Elternhaus angezündet hat. Die Schwester wurde freigesprochen. Von Verena Kensbock

Im Januar hatte die Polizei in Duisburg nach einem Hausbrand eine Frauenleiche gefunden. Schnell war klar: Die Frau war nicht durch das Feuer ums Leben gekommen.

Nun wurde der 39-jährige Sohn der Getöteten vor dem Duisburger Landgericht verurteilt. Eike E. hat seine Mutter erschlagen und sein Elternhaus angezündet. 13 Jahre muss der Duisburger für die Tat ins Gefängnis - wegen Totschlags und besonders schwerer Brandstiftung. Das Urteil, das der Richter am Donnerstag verkündete, bestätigte ein Sprecher des Landgerichts Duisburg.

Auch die Schwester des Angeklagten stand lange im Verdacht, die Tat gemeinsam mit ihrem Bruder begangen zu haben. Nachdem sie bereits fast sechs Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte, entlastete Eike E. sie überraschend am vorletzten Prozesstag. Zuvor hatte sich schon im Prozess gezeigt, dass gegen die Frau kein begründeter Tatverdacht besteht, sagte der Sprecher des Landgerichts. Sie wurde freigesprochen und bekommt eine Haftentschädigung.

Eike E. kam bei der Strafzumessung zugute, dass er ein Geständnis abgelegt hatte und bei der Tat unter Einfluss von Drogen und Alkohol stand. Gegen ihn sprach, dass er mehrfach vorbestraft ist - unter anderem wegen Brandstiftung - und bereits in Haft saß. Außerdem hatte er seine Schwester zu Unrecht belastet.

 
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