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Duisburg
Neue Pastoralassistenten in Duisburger Gemeinden

Duisburg. Für die Pfarreien Liebfrauen in der Innenstadt und St. Michael im Duisburger Norden gibt es jetzt Verstärkung.

Ingrid Jungsbluth und Korbinian Labusch werden in den kommenden Monaten als neue Pastoralassistenten die Seelsorgeteams der Pfarreien Liebfrauen (Innenstadt) und St. Michael (Duisburg-Nord) verstärken. Die beiden Theologen sind Teil des neunköpfigen Pastoralkurses im Bistum Essen, der in diesen Tagen gestartet ist. Gemeinsam bereiten sich die angehenden Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten zunächst drei Wochen lang auf ihre insgesamt dreijährige Assistenzzeit vor, bevor sie anschließend in der seelsorgerischen Arbeit in verschiedenen Pfarreien des Ruhrbistums praktische Erfahrungen sammeln.

Auch in den kommenden Monaten werden die Nachwuchskräfte im pastoralen Dienst des Ruhrbistums immer wieder zusammenkommen, um sich über die Arbeit in den Pfarreien auszutauschen und gemeinsame Ausbildungseinheiten zu belegen.

Wie bei der Priesterausbildung kooperiert das Ruhrbistum auch in diesem Bereich mit dem Bistum Münster. Nach ihrer Assistenzzeit werden die fertig ausgebildeten Gemeinde- und Pastoralreferenten in einem feierlichen Gottesdienst für ihren Dienst im Bistum Essen beauftragt.

Gemeinsam mit Pfarrern, Pastören und Diakonen sind Gemeinde- und Pastoralreferenten Teil der Seelsorgeteams in den katholischen Pfarreien vor Ort. Während die Gemeindeassistenten als Qualifikation ein Fachhochschulstudium der Religionspädagogik mitbringen, haben die Pastoralassistenten ein Hochschulstudium der Theologie absolviert. Mit Blick auf ihre religionspädagogische Ausbildung werden Gemeindereferenten vor allem in der katechetischen Arbeit der Pfarreien, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Gemeindereferenten können aber auch die Aufgabe eines Koordinators in einer Gemeinde übernehmen.

Pastoralreferenten haben eher projektbezogene als territoriale Aufgaben und werden mit ihrer theologischen Kompetenz meist in der Erwachsenenpastoral eingesetzt, um konzeptionell - gerade an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft - zu arbeiten.

Quelle: RP
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