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Duisburg
Neuer Folkwang-Professor - fantastische Musiker

Duisburg. "Kammermusik" ist neben "Klavier" und "Alte Musik" einer der drei Fachbereiche am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste. Die Kammermusik-Abende im Kleinen Konzertsaal sind immer große Ereignisse (die Rheinische Post berichtete). Jetzt war die Reihe an der Klasse von Yannick Rafalimanana.

"Neues Semester, neue Gruppen - aber fantastische Musiker!" So eröffnete der neue Folkwang-Kammermusik-Professor den Abend. Dass er nicht zuviel versprochen hatte, zeigten gleich zu Beginn Carolin Schwaderlapp (Klarinette), Liangyi Chen (Violoncello) und Ping-Lien (Klavier), die das Trio B-Dur op. 11, das so genannte "Gassenhauer-Trio" von Ludwig van Beethoven feinsinnig hinlegten.

Glühender und zupackender ging es weiter bei Maximilian Hörnmeyer (Violine), Raphael Stefanica (Cello) und Tobias Kreutz (Klavier) mit den ersten beiden Sätzen aus dem Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 von Johannes Brahms sowie dem "Invierno porteno" ("Winter in Buenos Aires") des Tangokönigs Astor Piazzolla.

Das Trio für Klarinette, Violine und Klavier ist eines der besten Werke des großen armenischen Komponisten Aram Khachaturian, das war hier gut hörbar durch Boyung Kim, Eunseo Kwon und Jihoo Kim. Zum Abschluss gab es noch einmal Johannes Brahms zu hören, und zwar das Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60, den ersten Satz mit Adam Riding (Violine), Anna Maria Wunsch (Viola), Garwyn Linnell (Cello) und Ruud Zielhorst (Klavier), dann den zweiten und dritten Satz womöglich noch ein bisschen perfekter, klangschöner und intensiver in der Besetzung mit Nikolau Ratchev, Alberto Castillo, Bernard Rath und Doyeon Kim.

Fehlte nur noch der vierte Satz, das Finale. Vielleicht erleben wir das dann im nächsten Semester?

(hod)
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