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Duisburg
"Null-Toleranz"-Aktionen in Wanheimerort und Wanheim

Duisburg. Es wurden 517 kostenpflichtige Verwarnungen ausgestellt. Fünf Entsorgungen von illegalen Müllkippen wurden den Verursachern in Rechnung gestellt.

Das Bürger- und Ordnungsamt hat in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg in der Zeit vom 14. bis zum 20. August die Aktion "Null-Toleranz" in Wanheimerort und Wanheim fortgeführt. In diesem Zeitraum waren die Mitarbeiter der Abfallaufsicht wochentags fußläufig mit einer Früh- und Spätschicht im Stadtteil präsent. Auch an Samstagen und Sonntagen wurden Kontrollen durchgeführt. Durch die Mitarbeiter der Abfallaufsicht sind folgenden Feststellungen getroffen worden:

·27 wilde Müllkippen, die zeitnah durch die WBD beseitigt wurden (Fünf Fahrten konnten dem jeweiligen Verursacher in Rechnung gestellt werden).

· 4 Verwarnungsgelder erhoben (zum Beispiel für Zigarettenkippen, Obstreste und Kaugummi wegwerfen).

· 15 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen).

· 36 Schrottfahrzeuge festgestellt (gekennzeichnet; 1 Monat Frist zur Entfernung).

Gleichzeitig wurde der Stadtteil auch durch die Mitarbeiter des städtischen Außendienstes (SAD) zum Teil im Rahmen von Ordnungspartnerschaften mit der Polizei intensiv bestreift. Durch den SAD wurden in dem genannten Zeitraum keine Verwarnungsgelder erhoben und keine Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Des Weiteren wurde durch den SAD ein Schrottfahrzeug festgestellt sowie insgesamt sechs weitere Maßnahmen (zum Beispiel mündliche Verwarnungen, Feststellung unerlaubter Sondernutzung) getroffen.

Neben Abfallaufsicht und SAD befanden sich auch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung verstärkt im Einsatz. So wurden in der Zeit von 14. bis zum 19. August insgesamt 517 kostenpflichtige Verwarnungen bzw. Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund verbotswidrigen Parkens und wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gefertigt.

Seit Ende des vergangenen Jahres führt das Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto "Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil" durch. Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Ahndung von sonstigen Ordnungswidrigkeiten. Die Ergebnisse dieser Aktionen werden zeitnah über die Presse der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Quelle: RP
 
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