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Duisburg
Ohne Nachfrage gibt's auch keine Haltstellen mehr

Duisburg: Ohne Nachfrage gibt's auch keine Haltstellen mehr
Die Haltestelle am Osteingang des Hauptbahnhofs. FOTO: DVG
Duisburg. Hier einige der Vorschläge aus dem Nahverkehrsplan der Verwaltung: Durch die neue Ringlinie werden Duissern, Neudorf, Hochfeld und die südliche Altstadt direkt verbunden. Im Gegenzug sollen die Linienführungen der 933 und der 934 verändert werden.

Die Linie 939 aus Oberhausen wird künftig über den Sternbuschweg zur Uni fahren und stündlich den Werthacker ansteuern. Endstation ist der Hauptbahnhof. Aus den bisher vier Süd-Bus-Linien werden drei, doch das Angebot soll nicht schlechter, sondern sogar besser werden durch verkürzte Taktzeiten, den Einsatz von Gelenkbussen und bessere Anbindungen.

Wegen zu geringer Nachfrage sollen auf der Linie 939 die Haltestellen Bertaallee und Regattabahn wegfallen (Ausnahme: dort sind große Veranstaltungen). Auch die Busverbindung vom Kalkweg zur Düsseldorfer Straße (Linie 944) soll gestrichen werden. Der betroffene Bereich wird durch die Buslinie 934 "versorgt". Nach Rahm-West wird auch in Zukunft kein Bus fahren. Die Haltestellen "Plastik" und "Ehingen Denkmal" sollen aufgegeben werden. Zu gering, um daran festzuhalten, ist auch die Nachfrage nach der Buslinie Richtung Krefeld-Uerdingen (nur noch Schulbusse).

Auf der Busroute vom Westen in die Innenstadt sollen auf den Linien 921 und 924 die Busse so eingesetzt werden, dass sie im Prinzip im Abstand von 7,5 Minuten fahren. Mit der "Linie West 2" (Arbeitstitel) schlägt die Verwaltung vor, eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung von Baerl nach Friemerheim Bahnhof zu schaffen, die auch Homberg mit Rheinhausen verbindet. Mit der "Linie West 3" wird der Nachfrage entsprechend Baerl bedient.

Eingestellt werden sollen ohne Qualitätsverlust die Linie SB 42, die Haltestelle Zentralfriedhof und die Haltepunkte Werthauser Straße und Gudrunstraße der Buslinie 937.

(hch)
 
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