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Duisburg
"Pasadena Roof Orchestra" wieder in der Stadt

Duisburg. Laieszhalle Hamburg, Prinzregententheater München, Montreux Jazz Festival - seit 1974 ist das "Pasadena Roof Orchestra" weltweit erfolgreich, vor allem in Deutschland. Gegründet wurde die beliebte britische Bigband aber schon fünf Jahre zuvor in Manchester von John Arthy, damals beruflich Bäcker. Auf einem Dachboden entdeckte der Bassist und Sousaphonist unter Jahrzehnte dicken Staubschichten originale Arrangements von Swing- und Tanzmusik der 1920er und 1930er Jahre, wurde Gründer und Leiter seiner eigenen Band. Seit 35 Jahren gastiert das PRO regelmäßig auch in Duisburg, nach drei Jahren war es im ausverkauften Saal im Hotel Duisburger Hof jetzt wieder so weit. Angetreten war die aktuelle Besetzung mit Duncan Galloway, dem "schottischen Max Raabe" (Lead-Gesang, Stepptanz und Moderation mit Sprüchen wie "In der Pause nehmen wir eine Tasse Tee mit etwas Milch"), Sue Greenway (Altsaxophon und Klarinette), Robert Fowler (Bariton- und Altsaxophon, Klarinette und Gesang), Oliver Wilby (Tenorsaxophon und Klarinette), Dave Ford und Mally Baxter (Trompete), Adrian Fry (Posaune und Gesang), Tom "Spats" Langham (Banjo und Gitarre), Richard Busiakewicz (Klavier), Dave Berry (Kontrabass und Sousaphon) und Dominic Sales (Schlagzeug). Von Ingo Hoddick

Nadelspitz präzise und zugleich rund und warm klingt das "Pasadema Roof Orchestra", mit unermüdlicher Spielfreude. Das Programm reichte hier von Duke Ellingtons "Diga Diga Doo" bis zu der schon 1917 entstandenen, besonders wilden Dixieland-Nummer "Tiger Rag". Es gab "Alexander's Ragtime Band" von Irving Berlin ebenso wie "Ol' Man River" von Jerome Kern. Duncan Galloway sang auch auf Deutsch, nämlich "Irgendwo auf der Welt" von Werner Richard Heymann aus dem Film "Comedian Harmonists", in dem das PRO 1997 mitgewirkt hat, und "Bel Ami" von Rudi Schuricke. Als Zugabe kamen zwei Hits des Jazzsängers Al Jolson, natürlich auch "Home in Pasadena"

Das letzte Konzert von Bernd Albanis "Jazz Live" in diesem Jahr ist am Samstag, 3. Dezember, um 19 Uhr, und Sonntag, 4. Dezember, um 12 Uhr, im Duisburger Hof. Das sind dann die allerletzten Auftritte von Rod Mason, der aus gesundheitlichen Gründen aufhört.

Quelle: RP
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