| 00.00 Uhr

Duisburg
Petra Vogt gestaltet wieder die Landespolitik mit

Duisburg. Gut sechs Wochen nach der Landtagswahl ist Petra Vogt (CDU) wieder Mitglied des Parlaments in Düsseldorf. Bei der Wahl am 14. Mai hatte die 48-jährige nicht genug Stimmen für ein Direktmandat bekommen.

Wegen des sehr guten Abschneidens ihrer Partei bei der Wahl in NRW zogen allerdings so viele direkt gewählte Christdemokraten in den neuen Landtag ein, dass die Listenplätze nicht "zogen". Dabei hatte Vogt mit Platz zehn dort eine eigentlich hervorragende Ausgangssituation. Wie gut dieser Listenplatz war, zeigte sich jetzt. Weil direkt gewählte Parteikollegen von ihr in der neuen Landesregierung als Minister bzw. Staatssekretäre mitarbeiten werden und damit auf ihr Landtagsmandat verzichten, ist Petra Vogt wieder "drin". Gestern meldete sie sich dort zurück - und zugleich bei ihrer Schule wieder ab. Schon vor ihrem Wechsel in die Landespolitik vor fünf Jahren war die gebürtige Neudorferin als Lehrerin am kaufmännischen Berufskolleg beschäftigt und hatte sich für die politische Arbeit freistellen lassen.

In der vergangenen Legislaturperiode war Petra Vogt schulpolitische Sprecherin der Fraktion. Ob sie diese Funktion nun zurück bekommt oder eine andere vergleichbare übernimmt, wird sich zeigen. Dass sie als "einfache" Abgeordnete in den nächsten fünf Jahren nur die Hand bei Abstimmungen hebt, halten Insider für ausgeschlossen.

(hch)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Duisburg: Petra Vogt gestaltet wieder die Landespolitik mit


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.