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Duisburg
Plädoyer für die technischen Berufe

Duisburg. Von A wie Automobil-Mechatroniker bis Z wie Zerspanungsmechaniker.

Es gibt über 90 technische Ausbildungsberufe. "Es handelt sich dabei um Berufe mit Zukunft, mit denen sich gutes Geld verdienen lässt", so Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. "Das Durchschnittsgehalt in der Metall- und Elektroindustrie etwa liegt - auch ohne Abitur und Studium - bei 54.000 Euro Jahresbrutto", sagt Schmitz mit Blick auf praktisch begabte Schüler. Für junge Leute sowie die Unternehmen sollte die Ausbildung nicht an Wert verlieren, wirbt der Verband. "Trotz des Trends zum Studium brauchen wir auch in Zukunft die Ausbildung", unterstreicht Schmitz. Eine passende Entwicklung zeigt die jüngste Konjunkturumfrage: Jedes fünfte Unternehmen möchte künftig mehr Ausbildungsplätze schaffen.

Zu den technischen Ausbildungsberufen zählen neben Klassikern wie Automobil-Mechatroniker, Bauzeichner, Industriemechaniker und Systemelektroniker auch weniger bekannte Berufszweige wie Glasapparatebauer, Werkstoffprüfer und Modellbaumechaniker. In vielen dieser Berufe ist weniger Muskelkraft, sondern vor allem eine gute Auffassungsgabe gefragt. "Deshalb sind diese Berufe auch schon lange keine klassische Männerdomäne mehr", so Schmitz. "Wir müssen Vorurteile in diese Richtung abbauen", richtet Schmitz das Wort speziell an Mädchen.

Während früher die klassische Stellenanzeige Unternehmen und Bewerber zusammenbrachte, kann dies heute via Facebook geschehen. Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, die Mitglied des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein sind, weist Schmitz auf einen besonderen Service hin: Sie können sich kostenlos auf der Facebook-Seite "ME Ausbildung NRW", dem mehr als 12.500 Jugendliche folgen, als Ausbildungsbetrieb vorstellen, auf ihre offenen Ausbildungsstellen aufmerksam machen und einen Link zur eigenen Homepage setzen. Die Postings werden durch Werbeanzeigen unterstützt.

Weitere Informationen auf "www.facebook.com/MEAusbildungNRW" und "www.unternehmerverband.org" .

Quelle: RP
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