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Duisburg
Polizisten von Betrunkenen beleidigt und verletzt

Duisburg. Mehrfach wurden am Samstag Polizisten in Duisburg angegangen und teilweise auch verletzt.

Einen 54-Jährigen nahmen Beamte nach einer Alkoholfahrt in einem Parkhaus in der Innenstadt mit zur Wache. Gegen die fällige Blutprobe sperrte er sich massiv und konnte nur durch mehrere Polizisten ruhiggestellt werden. Führerschein und Autoschlüssel des Gelsenkircheners beschlagnahmten die Beamten.

Zu der Trunkenheitsfahrt kommt damit auch der Tatvorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann war in der Nacht zum Samstag in einem Parkhaus aufgefallen, als er mit seinem Golf zunächst zur Schranke gefahren war und dann merkte, dass er nicht bezahlt hatte. Daraufhin fuhr er wieder ein Stück zurück, ließ den Wagen stehen und suchte einen Kassenautomaten. Bevor er weiter fahren konnte, traf die von Zeugen alarmierte Polizei ein.

Nach einem Streit auf der Walzenstraße in Hochfeld am frühen Samstagmorgen wollte ein 22-Jähriger seine Personalien nicht angeben. Er schubste eine Polizeibeamtin gegen einen geparkten Pkw und wollte sich aus dem Staub machen. Die Polizisten nahmen ihn fest und fesselten ihn. Auf dem Weg zur Wache trat er gegen die Scheiben des Streifenwagens und wollte auch die Beamten treten. Nach einer Blutprobe kam er zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein.

Offenbar völlig betrunken fuhr am Samstagmittag ein 53-Jähriger auf der Masurenallee in Wedau in den Gegenverkehr. Glücklicherweise blieben alle Beteiligten unverletzt. Der Sachschaden betrug rund 12.500 Euro. Der Unfallverursacher startete immer wieder seinen Wagen und wollte weiterfahren. Die eintreffenden Polizisten beschimpfte er. Als sie ihn aus dem Auto geholt hatten, versuchte er, einem der Beamten seinen Ellbogen ins Gesicht zu stoßen. Während der Fahrt zur Wache und später auf Weg zur Blutentnahme und in die Ausnüchterungszelle versuchte er ständig, die Beamten zu beißen, zu treten und ihnen Kopfstöße zu verpassen.

Am Samstagabend konnte die Polizei drei junge Männer festnehmen, die im Verdacht standen, kurz vorher auf der Lehrerstraße in Neumühl einen Renault Twingo aufgebrochen zu haben. Ein 17-Jähriger schlug und trat sofort auf einen Beamten ein, die beiden anderen ließen sich widerstandslos festnehmen. Die aus dem Auto gestohlene Jacke fanden die Beamten auf dem Fluchtweg. Eine Polizeibeamtin und ein -beamter erlitten Schürfwunden und Hämatome, blieben aber dienstfähig.

Quelle: RP
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