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Duisburg
Probealarm: Zwölf der 71 Sirenen versagen komplett

Duisburg. Die Stadt Duisburg hat gestern um 10 Uhr erneut ihre Sirenen getestet.

Die Auslösung - "Entwarnung" (eine Minute Dauerton), nach einer Pause die "Warnung" (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) und nach einer weiteren Pause erneut die "Entwarnung" (eine Minute Dauerton) - wurde durch ein neu installiertes Monitoring-System überwacht. 55 Sirenen (78 Prozent) liefen reibungslos. Bei vier Sirenen (sechs Prozent) erfolgten nicht alle drei Auslösungen. Zwölf Sirenen (16 Prozent) gaben keinen Warnton ab. Betroffen von den Totalausfällen waren die Stadtteile Hochfeld, Beeckerwerth, Asterlagen, Bissingheim, Huckingen, Mündelheim, Hochheide, Aldenrade, Friemersheim sowie Ober- und Untermeiderich. Aus dem Rathaus hieß es dazu gestern: "Die von der Stadt beauftragte Fachfirma hat sofort damit begonnen, die Gründe hierfür zu ermitteln."

Bis gestern am frühen Nachmittag habe es bereits mehr als 1000 Rückmeldungen aus der Bevölkerung über Call Duisburg (rund 130 Anrufe), die sozialen Netzwerke und die Internetseite der Stadt Duisburg gegeben, teilte die Stadt mit. Die Meldungen seien fast ausschließlich positiv ausgefallen. Mehrmals wurde gemeldet: "Die Sirene war sehr gut zu hören", "besser als beim letzten Mal" und "auch in der Wohnung gut zu hören".

Die Stadt bittet um weitere Rückmeldungen aus der Bevölkerung zur Wahrnehmung der Sirenen. Über die städtische Homepage www.duisburg.de gibt es online die Möglichkeit, Rückmeldungen zum Erreichungsgrad der Sirenen abzugeben. Alternativ nimmt Call Duisburg unter der Rufnummer 0203 283-2000 Rückmeldungen entgegen. Diese sind für die Bewertung der Flächenabdeckung des Systems besonders von Bedeutung.

82 Bürger haben sich gestern über das Gefahrentelefon der Stadt informiert; über die Notrufleitungen der Feuerwehr und der Polizei meldeten sich 75 Anrufer. Die Stadt bittet alle Bürger, im Falle eines Sirenenalarms Fenster und Türen zu schließen und sich danach alternativ über das Gefahrentelefon der Stadt (0800 1121313) oder im Internet (www.duisburg.de) zu informieren und den Notruf nur in Notfällen zu wählen.

(skai)
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