| 16.25 Uhr

Wegen Sperrung der A40-Brücke
Nordwestbahn fährt zwischen Duisburg und Moers mit mehr Wagen

Probleme durch A40-Sperrung: Nordwestbahn fährt mit mehr Wagen
Ein Zug der Nordwestbahn. FOTO: nordwestbahn
Duisburg/Moers. Die Sperrung der A40-Rheinbrücke Neuenkamp kostet Pendler gerade Nerven. Weil viele auf die Bahn umsteigen, sind viele Züge zwischen linkem Niederrhein und Duisburg voll. Die Nordwestbahn erweitert nun die Kapazitäten.

"Der Niederrheiner” (Linie RB31) fährt zwischen Duisburg und Moers kurzfristig mit zwei anstatt wie bisher mit einem Wagen. Die "Ruhrortbahn” (RB 36) wird indes gestrichen und durch Busse ersetzt. Die Busse brauchen zehn Minuten länger als der Zug. 

Aktuell fahren viele Menschen mit der Bahn statt mit dem Auto zwischen Moers und Duisburg, weil die Rheinbrücke auf der A40 gesperrt ist und die Ausweichrouten über die A42 und durch die Stadt vor allem im Berufsverkehr verstopft sind.

Das habe beim "Niederrheiner” zu einem erhöhten Fahrgastaufkommen geführt, wie die Nordwestbahn mitteilt. "Aufgrund der Sperrung der Rheinbrücke sind die Menschen zwischen Duisburg und Moers derzeit auf den Zugverkehr angewiesen", sagt Stefan Wloka, Regionalleiter Niederrhein/Ruhr bei der NordWestBahn.

Sperrung der A40-Rheinbrücke bei Duisburg auf unbestimmte Zeit

Das Ersatzkonzept ist laut Nordwestbahn mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) abgestimmt. Es gilt vorerst bis Freitag, 11. August. Für die weitere Planung müsse man abwarten, wie sich die Lage auf der A40 entwickele.

 

 
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