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Duisburg
Projekt zur Integration von EU-Zuwanderern

Duisburg. Die Stadt Duisburg beteiligt sich als eine von vier Modellkommunen an dem Bundesprojekt "Sozialpädagogische Begleitung der Integrationskursteilnahme bildungsferner EU-Zuwanderer in prekären Lebenslagen". Dieses Projekt zielt ausschließlich auf EU-Zuwanderer aus Süd-und Südosteuropa mit geringer bis gar keiner formaler Bildung. Das sind in Duisburg zum einen die zahlenmäßig größten Gruppen der Neuzuwanderer aus Bulgarien und Rumänien, aber auch EU-Binnenmigranten aus Estland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und den von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffenen Ländern Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Das auf zwei Jahre befristete Förderprojekt wird durch das Bundesinnenministerium sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert. Durchgeführt wird das Projekt von den vier Duisburger Sprachkursträgern Volkshochschule, Awo Familienbildung, SfS Schulungsgesellschaft und Evangelisches Bildungswerk im Kirchenkreis Duisburg.

Insgesamt 500 Teilnehmer haben die Möglichkeit erhalten, kostenlos vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Integrationskursen Deutsch zu lernen. Das Projekt ermöglicht ihnen so, ihre Chance auf den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die sozialpädagogischen Kräfte begleiten die Projektteilnehmer bei Bedarf zu Beratungs- und Hilfsangeboten.

Quelle: RP
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