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Loveparade-Prozess
Minister Kuschaty geht von Rekordverfahren aus

Prozess zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg: Thomas Kutschaty geht von Rekordverfahren aus
NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) FOTO: dpa, mjh mhe lof
Düsseldorf. Thomas Kutschaty (SPD) hat sich am Mittwoch im Landtag zum Loveparade-Verfahren geäußert. Der NRW-Justizminister geht davon aus, dass der Prozess um die Schuldfrage bei der Duisburger Loveparade-Katastrophe alle bisherigen Dimensionen überschreiten wird.  

Der Prozess im eigens angemieteten Düsseldorfer Kongresszentrum werde mit über 450 Plätzen "so öffentlich stattfinden wie kein Prozess vor ihm", sagte Kutschaty am Mittwoch im Rechtsauschuss des Landtags. "So viele konnten noch nie einer Gerichtsverhandlung folgen."

Loveparade-Katastrophe wird doch vor Gericht verhandelt

Vor sieben Jahren waren bei der Duisburger Tragödie 21 Menschen ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hatte am Montag entschieden, dass die Frage nach der Verantwortung nun doch in einem Strafprozess geklärt werden soll. Es hatte damit einen gegenteiligen Beschluss des Landgerichts Duisburg vom April 2016 kassiert.

 

(url/dpa)
 
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