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Duisburg
Rahmer diskutieren über Brückenabriss-Pläne

Duisburg. Bei den Wirtschaftsbetrieben gibt es die Überlegung, drei der fünf hölzernen Brücken abzureißen.

In Rahm kocht die Volksseele, seit dem Pläne der Duisburger Wirtschaftsbetriebe bekannt geworden sind, nach denen Fußgängerbrücken über den Bach abgerissen werden sollen.

An den Überlegungen sei etwas dran, bestätigt ein Sprecher der Wirtschaftsbetriebe. Allerdings sei man noch in der Prüfungsphase, und eine Entscheidung stehe noch aus. Es gebe, so heißt es von den zuständigen Wirtschaftsbetrieben, die Überlegung, drei der bislang fünf hölzernen Fußgängerbrücken über den Rahmer Bach zwischen der Straße "Am Rahmer Bach" und der Straße "Am Thelenbusch" "zurückzubauen". Das ist mit abreißen gleichzusetzen. Der Grund sei nicht, wie einige in Rahm vermuten, dass diese Brücken im Laufe der Jahre baufällig geworden seien. Vielmehr soll durch den Brückenabriss ein "größerer Abflussquerschnitt" bei Hochwasser gewährleistet werden. Hochwasser soll sich dann weniger stark stauen können. Immer wieder gab es entlang des kleinen Baches bei Hochwasser erhebliche Überschwemmungen. Betroffen waren dann nicht nur Straßen, sondern auch etliche Keller, die in den angrenzenden Häusern voll liefen.

Nach Ansicht der Wirtschaftsbetriebe seien die längeren Fußwege, die ein Brückenabriss zur Folge hätte, zumutbar. Denn die zentrale Brücke bleibe erhalten. Um von einer zur anderen Seite des Rahmer Baches zu gelangen, müssten Fußgänger bei dann nur noch zwei Holzbrücken maximal 250 Meter weiter laufen als bisher, so der Sprecher der Wirtschaftsbetriebe.

Dieses Argument überzeugt nicht alle Rahmer. Sie befürchten neben der Unbequemlichkeit von weiteren Wegen, dass das bisherige Ortsbild durch einen Abriss von drei bestehenden Holzbrücken beeinträchtigt werde. Als Fünfbrückendorf habe Rahm ein besonderes "Gesicht", das erhaltenswert sei. Diese Kritiker hoffen, dass die Brückenabrisspläne nicht umgesetzt werden.

(pk)
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