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Duisburg
Regressforderungen in Millionenhöhe

Duisburg. Der FOC-Investor meldete sich gestern schriftlich zu Wort. "Nach einer Vielzahl von konstruktiven Gesprächen mit der Politik und der Verwaltung ist uns die aktuelle Entwicklung....absolut unverständlich", so Robin de Groot, Gesellschafter, Investor und Projektkoordinator des Outlet Projektes Douvil. Über einen Planungsstopp sei nicht gesprochen worden. "Das haben wir lediglich aus der Zeitung erfahren." Er nimmt an, dass hier wohl ein erhebliches Informationsdefizit bei vielen Beteiligten vorliege. "Das Projekt ist technisch fertig. Wir sind auf der Zielgeraden!" Eine Offenlage im März sei Ziel der Gespräche mit der Stadt gewesen, wobei nur noch wenige Details hätten abgestimmt werden müssen.

"Wir haben sämtliche erforderlichen Gutachten vorgelegt - auch das Verkehrs- und das Störfallgutachten" so de Groot. "Wir gehen immer noch davon aus, dass die Politik in Duisburg sich objektiv über den wirklichen Sachstand informieren lässt." Und weiter: "Aktuell werden wir die Sachlage natürlich juristisch prüfen lassen". Bei einem Scheitern würden auf die Stadt sowohl von Douvil als auch von immeo Regressforderungen in Millionenhöhe zukommen.

(hch)
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