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Duisburg
Rottweiler "Pascha" erneut vor Gericht

Prozess nach Rottweiler-Angriff verschoben
Prozess nach Rottweiler-Angriff verschoben FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. Der Rottweiler Pascha ist - allen Protesten von Tierschützern zum Trotz - bereits vor Monaten eingeschläfert worden. Doch noch immer beschäftigt er das Gericht. Am Freitag in drei Wochen (29. April) wird vor dem Amtsgericht erneut gegen seine Besitzerin verhandelt.

Ende vorigen Monats wurde eine weitere Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung erhoben. Bislang stand im Fokus der gerichtlichen Verhandlung ein Zwischenfall aus Juli vorigen Jahres am Rhein bei Neuenkamp. "Pascha" hatte dort ein kleines Mädchen derart heftig gebissen, dass es wohl lebenslang unter den Folgen leiden wird. Am 31. März hat die Staatsanwaltschaft in Duisburg Anklage wegen eines Vorfalls erhoben, der sich bereits zwei Wochen vor diesem Ereignis am Rhein ereignet hatte.

Pascha soll sich hier auf ein zwölfjähriges Kind gestürzt, es am Arm gezerrt und in die Hüfte gebissen haben. Die Verletzungen waren allerdings nicht so schwerwiegend wie im Fall des zweijährigen Mädchens, dass zeitweise in Lebensgefahr schwebte. Angeklagt sind neben der Halterin auch eine Bekannte von ihr, die den Hund ausgeführt hatte, als er sich auf den Rheinweisen auf das Kleinkind gestürzt hatte.

Für die Verhandlung vor dem Amtsgericht sind zunächst insgesamt drei Termine angesetzt.

Quelle: RP
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