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Duisburg
Ruhr-Unis wollen Kooperation ausbauen

Duisburg. Die Hochschulen in Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen wollen einen gemeinsamen Kurs in Forschung, Lehre und Nachhaltigkeit fahren.

Künftig noch enger zusammenarbeiten und voneinander zu lernen, um überregional mehr Stärke zu entwickeln, ist das Ziel der Senatsmitglieder der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), die sich jetzt zu ihrer zweiten Sitzung an der Universität Duisburg-Essen (UDE) trafen. Besprechungsthemen waren der gemeinsame Kurs in Forschung, Lehre und Nachhaltigkeit.

In der UA Ruhr arbeiten die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen (UDE) strategisch eng zusammen, um die räumliche Nähe im Sinne der Studierenden und der Forschung zu nutzen und dem Wissenschaftsraum Ruhrgebiet zu nationaler und internationaler Sichtbarkeit zu verhelfen.

Wie weit sich die UA Ruhr in den verschiedenen Feldern bereits entwickelt hat, stellte der Koordinator Dr. Hans Stallmann vor. Die einzelnen Bausteine der UA Ruhr-Forschungsstrategie, von ersten Initiativen bis hin zu Profilschwerpunkten, erläuterte Prof. Dr. Andreas Ostendorf, Prorektor für Forschung an der RUB. Die Prorektorin für Lehre an der UDE, Prof. Dr. Isabell van Ackeren, beschrieb die verschiedenen Wege, den Bildungsraum Ruhr mit Leben zu erfüllen - sei es über gemeinsame Masterstudiengänge oder übergreifende eLearning-Plattformen. Recyclingpapier, Klimasteuerung, Fahrradverleih: Wie das Querschnittsthema Nachhaltigkeit, dem sich die Universitäten nach dem Willen des Landes-Gesetzgebers widmen sollen, an den beteiligten Universität vorangebracht wird und welche Hemmnisse vor allem im baulichen Bereich bestehen, beleuchteten die Beauftragten im Verbund mit weiteren Universitätsangehörigen.

Der Akademische Senat ist ein Selbstverwaltungsorgan, das die Ordnungen der Universität beschließt und der das Rektorat berät. Im Rahmen der Hochschulentwicklungsplanung kann der Senat Empfehlungen aussprechen und Stellungnahmen abgeben u.a. zu Studiengängen, Forschungsschwerpunkten oder auch Grundsätze aufstellen für Studien-, Prüfungs- und Promotionsordnungen der Fakultäten.

Seit 2007 arbeiten die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen in der UA Ruhr strategisch eng zusammen. Durch Bündelung der Kräfte werden die Leistungen der drei Partneruniversitäten ausgebaut. Unter dem Motto "gemeinsam besser" gibt es inzwischen über 100 Kooperationen in Forschung, Lehre und Verwaltung.

Mit mehr als 110.000 Studierenden und nahezu 1.300 Professorinnen und Professoren gehört die UA Ruhr zu den größten und leistungsstärksten Wissenschaftsstandorten Deutschlands.

Quelle: RP
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