| 16.18 Uhr

Schiffsexplosion im Duisburger Hafen
Ermittler suchen nach Hinweisen auf Schweißgerät

Duisburger Hafen: Fotos von der Bergung von Wrackteilen
Duisburger Hafen: Fotos von der Bergung von Wrackteilen FOTO: imago stock&people
Duisburg. Nach der verheerenden Schiffsexplosion in Duisburg dauert die Suche nach der Unglücksursache an. Experten haben am Montag damit begonnen, aus dem Hafenbecken geborgene Wrackteile zu untersuchen. 

Die Experten suchen nach Angaben der Polizei nach Spuren für Arbeiten mit einem Schweißgerät oder einem Trennschleifer, die eine Gasexplosion ausgelöst haben könnten. Am Montag sollte außerdem noch ein weiteres Wrackteil geborgen werden. Dazu waren erneut Taucher im Einsatz.

Bei dem Unfall am 31. März waren zwei Werftarbeiter ums Leben gekommen. Ein dritter Arbeiter wird noch vermisst. Das Schiff hatte für eine Generalinspektion im Hafenbecken einer Werft gelegen, als es zu der Explosion in einem der Laderäume kam. Sie war so heftig, dass die beiden Arbeiter mehrere Hundert Meter weit an Land geschleudert wurden. Das Vorderdeck des 110 Meter langen Binnentankschiffs "Julius Rütgers" wurde komplett zerstört.

Tote bei Explosion im Hafen Duisburg FOTO: Christoph Reichwein

 

(url/lnw)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Schiffsexplosion im Duisburger Hafen: Suche nach Ursache geht weiter


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.