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Schiffsexplosion im Duisburger Hafen
Ermittler können noch immer nicht an Bord

Nach Schiffsexplosion: Taucher suchen nach drittem Todesopfer
Nach Schiffsexplosion: Taucher suchen nach drittem Todesopfer FOTO: Arnulf Stoffel
Duisburg. Die Ursache ist weiterhin ungeklärt: Nach der Gasexplosion eines Tankschiffs im Duisburger Hafen mit mindestens zwei Toten untersuchen Ermittler weiterhin die Unglücksstelle. Auch nach dem dritten Todesopfer wird weiter gesucht.

Nach einer Explosion auf einem Tankschiff im Duisburger Hafen mit mindestens zwei Toten suchen die Ermittler weiter nach der Unglücksursache. Die Ermittlungen sind mühsam: Eine Spezial-Firma sei noch immer damit beschäftigt, das Schiff zu entlüften. "Die Ermittler können derzeit nicht an Bord gehen", sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Kurz nach der Explosion am Donnerstag hatte die Feuerwehr darauf eine explosionsfähige Gaskonzentration gemessen.

Vermutlich war Gas während einer Inspektion auf dem in der Werft liegenden Schiff explodiert. Zwei Werftarbeiter waren durch die Wucht der Explosion mehrere Hundert Meter an Land geschleudert worden und hatten den Unfall nicht überlebt. Taucher, das Technische Hilfswerk und eine Rettungshundestaffel mit vier Leichensuchhunden hatten bis Freitagnachmittag intensiv nach einem dritten Werftarbeiter gesucht, der noch immer vermisst wird. Die Suche sei im dunklen Hafenwasser sehr schwierig gewesen, hieß es. Laut Polizei gibt es keine Hoffnung mehr, dass der Mann noch am Leben ist.

Taucher stiegen auch am Montag wieder ins Hafenbecken. Sie sollten den Bereich um den Unglücksort dokumentieren und fotografierten das Schiff sowie Wrackteile unter Wasser.

(tak/lsa/dpa)
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