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Duisburg
Schmerzexperten im Bethesda Krankenhaus geschult

Duisburg. Durch ein gezieltes Schmerzmanagement können vielen Menschen Schmerzen erspart bleiben. Wenn die Erkenntnisse der modernen Schmerztherapie konsequent umgesetzt werden, können sowohl akute als auch chronische Schmerzen gelindert oder sogar verhindert werden. Chronische Schmerzen haben mehr Einfluss auf die Lebensqualität als alle anderen chronischen Erkrankungen. Durch eine rechtzeitig eingeleitete, systematische Schmerzbehandlung werden schmerzbedingte Komplikationen reduziert, der Heilungsprozess beschleunigt und damit letztlich auch Kosten gesenkt. Den Pflegefachkräften kommt durch ihren engen Kontakt mit Patienten und Bewohnern eine zentrale Rolle beim Schmerzmanagement zu.

Zu ihren Aufgaben gehört es, auftretende Schmerzen frühzeitig zu erkennen, einzuschätzen und in Kooperation mit anderen Berufsgruppen entsprechende Maßnahmen zu koordinieren bzw. durchzuführen. Deshalb absolvierten jetzt 13 Fachpflegekräfte des Bethesda Krankenhauses die Weiterbildung zur "Algesiologischen Fachassistenz - Schmerzmanagement in der Pflege". Vor allem die Themen Schmerzerfassung, Schmerzdokumentation sowie verschiedene therapeutische Verfahren wurden vermittelt, um die Voraussetzungen für den Expertenstandard Schmerzmanagement zu erfüllen. Das Projekt wurde erstmalig im Bethesda Krankenhaus realisiert. Geführt wurde das Projekt von zwei bereits ausgebildeten algesiologischen Fachassistenten, Dirk Kombert und Marc Ochmann, zusammen mit dem Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, Prof. Dr. Jörg Meyer, die mit Hilfe von internen und externen Dozenten den Teilnehmern ein außerordentliches Fortbildungsprogramm bieten konnten.

Quelle: RP
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