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Duisburg
Schneller als andere Städte

Duisburg. Das Besucherbüro zur Kulturhauptstadt 2010 im CityPalais wird ein etwa 190 Quadratmeter großes Informationszentrum. Bereits am Freitag, 19. Februar, erfährt es sein "Soft-Opening". Von Peter Korte

lädt als "Kulturhafen Ruhr" Besucher aus Attendorn, Konstanz, Paris und Oslo ein, hier vor Anker zu gehen. Nach Möglichkeit auch für mehrere Nächte, und da soll jeder Besucher gut informiert sein über das, was Duisburg und was die Metropole Ruhr zu bieten haben. Duisburg ist anderen Städten einen Schritt voraus und eröffnet als erste der fünf Portalstädte der Metropole Ruhr sein Besucherzentrum. Die offizielle Eröffnung findet Mitte März statt, weil dann auch die interaktive Erfahrungszone" einschließlich "Fernrohr" fertig ist.

Zwangsläufig mit Füßen getreten wird durch den Besucher Duisburg – oder, positiver gesehen: Duisburg liegt den Gästen zu Füßen mit einem 20 Quadratmeter großen Luftbild als Bodenbelag der Erfahrungszone. Die Portalstadt Duisburg präsentiert sich als "Kulturhafen Ruhr" zusammen mit der Nachbarstadt Mülheim und dem Kreis Wesel. Nach Osten schließen sich "Ruhr spektakulär und populär" (Oberhausen mit Nachbarstädten) und "Kunst und Kreativität Ruhr" (Essen und Gelsenkirchen) an.

Gute Zusammenarbeit

Vier bis sechs fest Angestellte sowie mehrere studentische Aushilfen helfen den Besuchern, dass sie sich genau das Richtige aus dem riesigen Kulturhauptstadt-Angebot herauspicken können. Wobei die 33. Duisburger Akzente "Hafen der Kulturhauptstadt" vom 21. Mai bis 6, Juni mit rund 40 Projekten nur eines von vielen Höhepunkten sein werden. Als "sehr, sehr gut" bezeichnet DMG-Chef Uwe Gerste die Zusammenarbeit mit den benachbarten Kulturhauptstadt-Städten.

Prospektmaterial liegt denn auch nicht nur von Duisburg ("Duisburg erleben 2010", "Festivallandschaft on Duisburg", "Duisburg, Hafen der Kulturhauptstadt" usw.) auf der Theke, sondern auch aus den anderen Städten. Und so versteht es sich, dass in den Besucherzentren der anderen Portalstädte Werbung für den "Hafen der Kulturhauptstadt" gemacht wird.

Die Kultur und die Sehenswürdigkeiten sind die eine Sache, den Städtetourismus im Ruhrgebiet auf Jahre hinaus nachhaltig zu fördern die andere Sache. Uwe Gerste denkt an die Gastronomie, die Hotellerie, anden Strukturwandel überhaupt und an die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen.

Ob der Tagestourist aus Attendorn, der sich im Besucherzentrum schlau macht, oder der Übernachtungsgast, jeder von ihnen lässt etliche Euro in Duisburg (oder in einer der Nachbarstädte). Gerade den Tagestourismus sieht Gerste als "ein Pflänzchen" an, "das wächst". Statistisch erwiesen ist, dass jeder, der mindestens eine Übernachtung bucht, 90 Euro in der Stadt lässt.

Quelle: RP
 
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