| 18.04 Uhr
Einsatz in Duisburg und Köln
Schüsse in Oberhausen: Polizei nimmt Bandido fest
Bandidos wechseln zu Hells Angels in Krefeld
Bandidos wechseln zu Hells Angels in Krefeld FOTO: RP
Duisburg/Köln. Nach den Schüssen auf einen 23-jährigen Hells-Angels-Rocker auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Oberhausen hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen zwei Wohnungen in Köln und Oberhausen durchsucht.

"Da die Männer als gefährlich gelten, öffneten Spezialeinheiten die Eingangstüren", berichtete die Polizei über ihren Einsatz gegen die Verdächtigen am Donnerstag.  In Köln nahmen die Beamten einen 25-jährigen Bandido fest.

Das 23-jährige Opfer war am Sonntag gegen 17.30 Uhr auf dem Schnellrestaurant-Parkplatz in Oberhausen-Sterkrade von zwei Kugeln im Bauch getroffen worden. Er musste sofort operiert werden und war am Abend desselben Tages außer Lebensgefahr. Schon kurz nach der Tat hatten die Ermittler vermutet, dass es sich beim Täter um ein Mitglied einer rivalisierenden Rockergruppe handeln könnte.

Auf dem Parkplatz des Duisburger Krankenhauses, in dem der Verletzte operiert wurde, versammelten sich nach Polizeiangaben rund 70 Hells Angels. Die Polizeikräfte sicherten mit Dutzenden Mannschaftswagen die Klinik-Zufahrt. Auch vor dem Vereinsheim der mit den Hells Angels verfeindeten Bandidos im Duisburger Rotlichtbezirk fuhren vorsorglich mehrere Polizeifahrzeuge auf.

Die Anwohner in Duisburg fühlen sich durch die Polizeieinsätze wegen der Rocker-Banden massiv gestört.

Quelle: ots/jco/top
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