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Duisburg
Serenadenkonzert in der Abtei

Duisburg. Werke für Bläser bildeten schon in der Wiener Klassik das Rückgrat sommerlicher Serenaden. Vieles wurde als Unterhaltungs- oder Gebrauchsmusik komponiert, für das Spiel engagierter Laien daheim oder für Aufführungen bei Hofe. Manches aber war durchaus kunstvoll geformt und technisch herausfordernd.

Davon zeugt das zweite Serenadenkonzert am heutigen Freitag, das um 20 Uhr im Kreuzgang der Abteikirche Duisburg-Hamborn beginnt. Gestaltet wird das Abendkonzert von sechs Bläsern der Duisburger Philharmoniker. Andreas Oberaigner und Andreas Reinhard (Klarinette), Jens-Hinrich Thomsen und László Kerekes (Fagott) sowie David Barreda Tena und Waltraud Prinz (Horn) interpretieren dabei zunächst das Sextett Es-Dur des Polen Franciszek Lessel.

Der Komponist gilt als Lieblingsschüler Joseph Haydns und Bewunderer Mozarts. Lessel nahm aber auch den Tonfall seiner Heimat in sein Werk mit auf.

Auch Ludwig van Beethoven orientierte sich mit dem Sextett Es-Dur op. 71 an den klassischen Vorbildern, auffällig sind indes die großzügig dimensionierten Sätze und die technisch hohen Anforderungen. Die Serenade des Ungarn Mátyás Seiber wiederum, geschrieben 1925, ist ein munter rustikales Stück, das den Tonfall seines Lehrers Zoltán Kodály sowie Béla Bartóks atmet. Zum Finale schließlich steht die Harmoniemusik zu Mozarts Oper "Titus" auf dem Programm, ein Arrangement von Ouvertüre und beliebten Arien. Einst dienten solche Bearbeitungen der weiteren Verbreitung des entsprechenden Originals.

Karten gibt es über die bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse (0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50) und online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Quelle: RP
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