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Duisburg
Sie sind die Führungskräfte von morgen

Duisburg: Sie sind die Führungskräfte von morgen
Tobias Urban ist neuer Stipendiat des Unternehmerbverbandes. Dessen Geschäftsführer Wolfgang Schmitz hält die Förderung für wichtig, um technisch-versierten Nachwuchs zu finden. FOTO: Unternehmerverband
Duisburg. Unternehmerverband stiftet an Rhein und Ruhr sieben Stipendien. Der 19-jährige Tobias Urban studiert an der Uni Duisburg Wirtschaftsingenieurwissenschaften und ist sozial besonders engagiert.

Tobias Urban, Student des Wirtschaftsingenieurwesens an der Universität in Duisburg, ist neuer Stipendiat des Unternehmerverbandes der Metallindustrie Ruhr-Niederrhein. Damit gehört der 19-Jährige zu den insgesamt sieben Stipendiaten, die der Unternehmerverband an Rhein und Ruhr besonders fördert.

"Die hiesige Wirtschaft, insbesondere die Metall- und Elektrounternehmen, braucht technisch-versierten Nachwuchs, um bei Forschung und Entwicklung an der Spitze zu bleiben", erläutert Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. "Deshalb suchen wir auch über Stipendien die Nähe zu Studierenden, die unsere Führungskräfte von morgen sind."

Das Deutschlandstipendium - 300 Euro monatlich zahlen je zur Hälfte der Bund und ein privater Stifter - erhalten Studierende, die besondere Leistungen oder soziales Engagement vorweisen können. "Tobias Urban hat nicht nur ein sehr gutes Abitur hingelegt, sondern engagiert sich auch besonders stark in seiner katholischen Gemeinde für die Jugendarbeit", hat Wolfgang Schmitz bei einem ersten Kennenlernen festgestellt. "Für dieses soziale Engagement bliebe mir ohne das Stipendium keine Zeit, denn dann müsste ich arbeiten gehen, um mein Studium zu finanzieren", berichtet Urban. Über den Verband erhofft sich der Erstsemester Kontakte in die Wirtschaft, um über Praktika ins Berufsleben schnuppern zu können. "Genau solche Praxiserfahrungen wollen wir durch unsere Stipendien ermöglichen. Das gewährt den jungen Leuten eine Arbeitsmarktorientierung schon während des Studiums", so Schmitz.

In Sachen Berufswahl könnte sich Tobias Urban, bedingt durch die Selbstständigkeit seiner Mutter als Malermeisterin, eine unternehmerische Laufbahn vorstellen. "Aber auch die Branche Fahrzeugtechnik oder der Bereich Marketing interessieren mich." Nicht nur, um Firmenkontakte zu knüpfen, empfiehlt Wolfgang Schmitz ihm und allen anderen Studierenden dieser Region ein besonderes Netzwerk des Unternehmerverbandes: "Wer einen Praktikumsplatz sucht oder ein Thema für eine Bachelor-Arbeit in einem Betrieb platzieren möchte, ist in unserem virtuellen Netzwerk 'wi2wi' goldrichtig." Das Kürzel steht für "Wirtschaft trifft Wissenschaft" und ist eine Gruppe au www.xing.com, einem Online-Karrierenetzwerk. In der Gruppe treffen mittelständische Unternehmen - Geschäftsführer, Personalleiter und Führungskräfte - auf Studierende, Absolventen, Forscher und Professoren. Die Teilnahme ist kostenlos; neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

Weitere sechs Stipendiaten des Unternehmerverbandes studieren an der Hochschule Rhein Waal (Standort Kleve), an der Hochschule Ruhr-West (Standort Mülheim) und an der Westfälischen Hochschule (Standort Bocholt). Der Arbeitgeberverband vertritt die Metall- und Elektrounternehmen von Duisburg über Mülheim und Oberhausen bis nach Wesel, Bocholt und Emmerich.

Weitere Informationen zu Stipendien und Förderungsprogrammen sind erhältlich unter www.unternehmerverband-metall-ruhr-niederrhein.org

Quelle: RP
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