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Duisburg
Sommerfest mit vielen Hundeblicken im Tierheim Duisburg

Duisburg: Sommerfest mit vielen Hundeblicken im Tierheim Duisburg
Im Tierheim gibt es auch ein Schwimmbecken, in dem sich Hund "Tammy" richtig wohlfühlt. FOTO: Andreas Probst
Duisburg. Viel Wissenswertes gab es an den Ständen im Tierheim. Die Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes zeigte eine Vorführung. Von Julia Zuew

Im Gedränge blitzte hier und da eine nasse Nase auf, an den Verkaufsständen mit Leckerlis gab es den Hundeblick im wahrsten Sinne des Wortes: Beim Sommerfest im Duisburger Tierheim im Neunekamp war jede Menge los.

Es gab jedoch nicht nur viel zu Schnuppern, sondern auch zu Gucken für Herrchen und Frauchen. An zahlreichen Ständen wurde Zubehör für den Hund verkauft - Spielzeug, Geschirr, Halsbänder, Leckerli-Beutel, Hundedecken und -kekse. Zusätzlich luden Laufräder für Hamster und Spielzeug für Kaninchen zum Stöbern ein, auch Katzenbesitzer kamen auf ihre Kosten.

Das Wetter meinte es gut mit den zwei- und vierbeinigen Besuchern: Den ganzen Sonntag über blieb es trocken. Wichtig war das unter anderem deshalb, weil die Vorführung der Rettungshundestaffel des DRK Mülheim im Freien stattfand.

In verschiedenen Übungen demonstrierten die Fellnasen ihre Spitzenqualitäten: So mussten die Hunde einzeln eine Person aufspüren und Alarm geben, wenn sie diese entdeckt hatten. Alle Vierbeiner schafften die Aufgaben, wenn sie auch ab und an die Zuschauermenge und die Hunde im Pulk ablenkten - im Anschluss gab es leckere Kleinigkeiten zur Belohnung.

Besondere Voraussetzungen müssen die Hunde nicht erfüllen, um zu Rettungshunden ausgebildet werden zu können. Nur das Alter sollte bei Beginn der Ausbildung höchsten bei zwei Jahren liegen, sagte Danny Prinz, Leiter der Rettungshundestaffel.

"Bei uns werden auch die Besitzer ausgebildet", berichtet Prinz. Die Besitzer machen beim DRK den Rettungshelfer. Knapp zwei Jahre dauert die Ausbildung der Hunde normalerweise. Auch wenn die Arbeit ehrenamtlich abgewickelt wird, die Anforderungen für die Prüfungen sind hoch: Mindestens 30.000 Quadratmeter in 20 Minuten müssen die Hunde in der Prüfung absuchen können.

Bei den aufgebauten Ständen am Tierheim waren auch Tierrechtler vertreten. Mit dem Namen und zeitgleich Motto "Schnitzel ist out" warben sie beispielsweise an einem Stand für eine vegane Lebensweise. Auch Wissenswertes zu artgerechter Tierhaltung teilten sie mit. Ein Verein gegen Tierversuche informierte über Alternativen zu Tierversuchen in Medizin und Industrie.

Das Tierheim durfte sich über zahlreiche Spenden freuen - der gesamte Erlös des Festes kommt den Tieren zugute. An der Salatbar und am Grillrost und bei der Tombola herrschten großer Andrang.

Quelle: RP
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