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Lokalsport
5:1-Deckung bei den Wölfen passt noch nicht zusammen

Handball. Testspiel-Ergebnisse haben im Handball nicht die Aussagekraft eines Fußball-Freundschaftsspiels. Verliert eine Fußball-Mannschaft gegen eine niederklassige Truppe, sind Sorgenfalten angebracht, im Handball wiegt das nicht so schwer, da das Einstudieren neuer taktischer Varianten komplexer ist.

OSC Wölfe Rheinhausen - Mettmann-Sport 28:30 (19:17)

"So ein Ergebnis sieht nach außen schlecht aus, aber es spielt für mich keine große Rolle", sagt Wölfe-Trainer Thomas Molsner. Nicht nur, dass die Mannschaft eine Stunde vor dem Spiel noch trainiert hatte - gegen Mettmann probierten die Rheinhauser neue Angriffs-Varianten aus. In den letzten Wochen hatten die Trainer Molsner und HaDe Schmitz den Fokus auf die Abwehr-Arbeit gelegt. "Natürlich gefallen mir die 30 Gegentore nicht", sah Molsner, wie Mettmann-Sport mit Ex-OSC-Spieler André Loschinski die 5:1-Deckung der Gastgeber aushebelte.

TV Angermund - VfB Homberg 23:36 (12:18)

"Mit dem Angriff bin ich auch sehr zufrieden. Hier machen wir konstant Fortschritte. In der Defensive haben wir dagegen noch viel Arbeit vor uns - hier war ich vor allem mit der ersten Halbzeit nicht einverstanden", konnte VfB-Trainer Rüdiger Winter eine leichte Enttäuschung nicht verbergen. Allerdings musste der Coach auch eingestehen, dass es nur zu natürlich ist, wenn eine Mannschaft gegen einen klassentieferen Gegner nicht die volle Leistung bringt. Entsprechend wollte Winter das Ergebnis nicht zu hoch hängen. Immerhin hatte der Coach auch gute Nachrichten zu vermelden: "Kevin Wiedemann hat rund eine Viertelstunde gespielt und sogar vier Tore erzielt", freute sich der Trainer über das Kurzcomeback eines Leistungsträgers. Frauen TV Aldenrade - ASC Dortmund 28:25 (14:14)

Manfred Wählen war sichtlich überrascht und erfreut. Nach dem Erfolg beim Turnier in Dortmund gewann der Frauenhandball-Oberligist TV Aldenrade auch das Heimspiel gegen Drittliga-Absteiger ASC Dortmund mit 28:25 (14:14). "Das ist wirklich beeindruckend", sagte der Coach. Denn die Walsumerinnen müssten mit einem kleinen Kader auskommen. So fehlten diesmal Alice Scheja, Tanja Ludwig, Regina Gensch, Daniela Rink und Katja Knorr. Weiter geht es am Samstag, 16 Uhr, gegen den TV Borken sowie am Sonntag, 11 Uhr, gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld.

(the/DR/SNö)
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