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Lokalsport
Abwehr des DSV patzt beim 1:2 in Rhede doppelt

Fussball. Die Gründe für die Niederlage lagen für Ralf Kessen auf der Hand: "Bei den Gegentoren haben wir schlecht verteidigt", ärgerte sich der Trainer des Duisburger SV 1900 über das 1:2 (0:0) seiner Landesliga-Fußballer beim VfL Rhede. Vor allem in der ersten Halbzeit schien die Taktik der Gäste aufzugehen. "Wir haben den Gegner weit vom eigenen Tor ferngehalten, zugleich vorne immer wieder ein paar Nadelstiche gesetzt", sagte Kessen.

Allerdings mussten die Duisburger bereits in der 20. Minute auswechseln: Kevin Kessen klagte über Knieprobleme und verließ das Feld. Für ihn kam Mustafa Öztürk ins Spiel, "der nach seiner Verletzungspause bei gerade einmal 70 Prozent ist", so der Coach. Die Duisburger Abwehr patzte im zweiten Durchgang in den entscheidenden Situationen. "Beim 0:1 hat Rhede einen Flachpass durch den Sechzehner gespielt." Martin Schüring nutzte die Unachtsamkeit zur VfL-Führung (71.). Mit dem Ausgleich durch Dejan Lazovic (74.) habe sein Team zwar "eine gute Reaktion gezeigt", vier Minuten später agierte die DSV-Defensive aber erneut ungeschickt. "Wir sind bei einem Einwurf mit zwei Leuten zum Ball gegangen." Stefan Chciuk ließ sich nicht zweimal bitten und schoss Rhede zum Sieg (78.). Kessens Fazit: "Wir haben zwar über 86 Minuten gut gespielt, aber trotzdem verdient verloren."

(nb)
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