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Lokalsport
Der Hoffnungsfunke glimmt noch

Fussball. Oberliga: Homberg verkürzt den Abstand durch den 1:0-Sieg über RWO II. Von Sven Kowalski

Günter Abel zog sich am Sonntag etwas zurück. Doch nicht etwa, weil der Trainer des Fußball-Oberligisten VfB Homberg den Endspielcharakter nicht aushalten würde, den die Partie gegen Rot-Weiß Oberhausen II hatte, überließ er seinem Bruder Volker das Kommando an der Seitenlinie. Seine Knieverletzung zwang ihn zu 90-minütigem Sitzen auf der Ersatzbank. Als diese rum waren, war dann doch der Ansatz eines Jubelsprungs erlaubt. Denn mit dem 1:0 (0:0)-Sieg wahrten die Kicker die letzte Hoffnung auf das Wunder vom Rheindeich.

Der VfB verkürzte den Abstand zum Nichtabstiegsplatz auf zehn Zähler. "Wir können nur versuchen, bis zum Schluss so viele Punkte wie möglich einzufahren. Wenn es aber nicht reicht, können wir zumindest sagen, dass wir alles gegeben haben." Das tat der VfB auch gegen die mit Regionalliga-Kickern verstärkten Kleeblätter. Allein dem starken Keeper Nurullah Can war es zu verdanken, dass die Homberger Kombinationen nicht schon zu einem 3:0-Halbzeitstand führten. Sogar den Handelfmeter von Almir Sogolj wehrte er ab (30.). "RWO hätte sich über ein 6:1 nicht wundern dürfen", strich Sunay Acar das Chancenverhältnis heraus. Beim Elfmeter überließ der Kapitän Sogolj den Vortritt.

"Ich dachte, das wäre gut für sein Selbstvertrauen. Leider hat es nicht geklappt", so Acar", "aber ich wusste, dass Almo trotzdem noch einen macht." In der 74. Minute blieb Sogolj Sieger im Duell mit Can und drosch die Kugel aus 18 Metern flach ins rechte Eck. "Es sind noch 18 Punkte zu vergeben und wir werden auch im nächsten Spiel wieder alles geben", ballt Acar die Faust. Günter Abel ist stolz auf den Willen seiner Jungs. "So einen Zusammenhalt gibt es nicht bei jedem Team. Wir setzen uns weiter kleine Ziele. Das erste war, die rote Laterne abzugeben. Das haben wir heute geschafft", weiß Abel um das neue Schlusslicht VdS Nievenheim.

Quelle: RP
 
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