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Lokalsport
Ein Dutzend gegen Spandau, und doch langt es für ASCD nicht

Wasserball. Zum Abschluss der Hauptrunde (Gruppe A) in der Deutschen Wasserball-Liga musste der ASC Duisburg im Topspiel bei den Wasserfreunden Spandau eine Niederlage hinnehmen. Der Duisburger SV 98 konnte indes in Weiden seine Auswärts-Durststrecke beenden, bezahlte den Sieg aber teuer. Von Sandra Goldmann

Gruppe A: Wasserfreunde Spandau 04 - ASC Duisburg 16:12. Es waren noch nicht ganz fünf Minuten gespielt, da war der Tag für die Amateure schon beinahe gelaufen. 0:4 lag das Team von Peter Dubinak im Spitzenspiel in Berlin hinten - eine bittere Pille. Dass sich die Duisburger nicht so schnell aufgeben, haben sie in dieser Saison schon das ein oder andere Mal unter Beweis gestellt; auch diesmal präsentierten sich die Jungs von der Wedau als Stehaufmänner.

Mit sechs Toren in Folge drehten die Amateure zunächst die Partie. Der ASCD, der nun wie erwartet als Dritter in die Play-offs geht, lieferte dem Ligaprimus einen harten Kampf. Von einem 0:4-Lauf der Hauptstädter beim Stand von 7:7 erholte sich die Mannschaft aber nicht mehr. "Wir hatten gute Momente in unserem Spiel, vor allem der 6:0-Lauf", meinte Peter Dubinak, der betonte: "Wer schießt schon zwölf Tore gegen Spandau? In der Verteidigung müssen wir allerdings besser stehen." Paul Schüler sah es ähnlich: "Wir müssen die Konter besser abdecken und die Schwimmwege optimieren. Im Angriff war das in Ordnung."

Die von Bundestrainer Patrick Weissinger berufenen Duisburger Nationalspieler Julian Real, Moritz Schenkel, Paul Schüler, Philipp Kalberg, Dennis Eidner und Jan Obschernikat blieben gleich in Berlin. Mit einem Lehrgang läutet die DSV-Auswahl nun die heiße Vorbereitungsphase auf das Olympia-Qualifikationsturnier in Triest (3. bis 10. April) ein.

Viertel: 4:3, 5:4, 5:3, 2:2. Tore: Real, Schüler (je 3), Hulmann, Kalberg, Schimanski, Bakulo, Möller, Obschernikat.

Gruppe B: SV Weiden - Duisburger SV 98 7:9. "Die zwei Punkte schmecken nicht so gut wie erwartet", seufzte Marek Debski nach dem hart erkämpften und teuer bezahlten Sieg in Weiden. Bartosz Szymanski kehrte mit einem blauen Auge heim, Sven Wies erhielt am späten Abend gar die Diagnose Nasenbeinbruch. Dass der 98-Kapitän seinerseits zuvor im Spiel eine unberechtigte "Rolle" kassiert hatte, war eine zusätzliche bittere Pille, die die Duisburger schlucken mussten. Dafür präsentierten sich die 98er endlich einmal wieder in Normalform und erkämpften sich dank eines starken Schlussviertels den ersehnten Auswärtssieg. Debski: "Die Mannschaft hat endlich wieder ihre Leistung gebracht. Die Chancenauswertung war allerdings wieder schlecht."

Die Duisburger warten nun auf die Terminierung des Nachholspiels in Fulda. Im besten Fall soll schon am Freitag gespielt werden.

Viertel: 1:1, 3:3, 3:2, 0:3. Tore: Szymanski (3), Becker (2), Schüring, Gromann, Leszek, Standke.

Quelle: RP
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