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Lokalsport
Entspannter Sieg der OSC Wölfe

Handball. Handball: Beim 31:22-Erfolg gegen den Lobbericher TV werden die Rheinhausener Handballer nicht sonderlich gefordert. Trainer HaDe Schmitz freut sich über die sechs Treffer von Niklas Weghaus, bei dem der Knoten geplatzt ist. Von Dirk Retzlaff

Für Thomas Molsner und HaDe Schmitz, die sich im Saisonverlauf schon oft genug ihre überschaubare Haarpracht raufen mussten, war es gestern das entspannteste Spiel des gesamten Jahres. Die beiden Trainer der Oberliga-Handballer der OSC Wölfe Rheinhausen erlebten einen Heimsieg ihrer Mannschaft gegen Schlusslicht Lobbericher TV, der zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Am Ende setzten sich die Rheinhauser deutlich und in überlegener Manier mit 31:22 (13:9) durch. Die Mannschaft hält somit Kontakt zu den Plätzen, die die Qualifikation für die Nordrheinliga bringen.

Spitzensport ist von einem Schlusslicht in der Regel nicht zu erwarten, doch der Tabellenletzte aus Lobberich setzte noch eins oben drauf und überraschte gestern vor 150 Zuschauern an der Krefelder Straße trotzdem noch mit einer überaus hohen Fehlerquote. Viele Ballverluste und schwache Abschlüsse der unsicheren Gäste machten dem OSC das Leben leicht. Damit hatte auch HaDe Schmitz so nicht gerechnet: "Der TV Lobberich hat gute Spieler in seinem Kader. Aber es hat bei denen diesmal offenbar nicht gepasst."

Umso mehr passte es bei den Rheinhausern, die mit zunehmender Spieldauer immer sicherer wurden und die Partie souverän bis zum letzten Ballwechsel durchzogen. Der Drittliga-Absteiger, der in der Defensive sehr gut aufgestellt war, legte schnell einen 9:3-Vorsprung vor. Die Gäste schöpften in der ersten Halbzeit nur kurzzeitig Mut, nachdem sie ihre Deckung umgestellt hatten. Lobberich konnte aber lediglich bis auf 8:10 herankommen.

Nach der Pause machten die Duisburger dann schnell kurzen Prozess. Innerhalb weniger Minuten zog der OSC von 13:9 auf 17:9 davon und sorgte so für eine frühe Vorentscheidung. In der Spitze führten die Gastgeber sogar mit elf Treffern. HaDe Schmitz hatte seinen Spaß an der Linie und freute sich über die souveräne Leistung seiner Mannschaft. "Einige Spieler konnten das Spiel nutzen um heute viel Selbstvertrauen zu tanken", freute sich Schmitz vor allem für den sechsfachen Torschützen Niklas Weghaus, bei dem gestern der Knoten platzte.

Zweimal werden die Handballer der OSC Wölfe Rheinhausen in diesem Jahr noch auf das Spielfeld gebeten. Bereits morgen steht um 20 Uhr an der Krefelder Straße das Finale um den HVN-Pokal gegen Liga-Konkurrent SG Langenfeld auf dem Programm. Am Sonntag steht mit der Meisterschaftspartie bei den Bergischen Panthern, die derzeit den zweiten Tabellenrang belegen, noch eine ganz schwere Auswärtsaufgabe in der Liga an. In fremden Hallen warten die Rheinhauser immer noch auf ihren ersten Punktgewinn. HaDe Schmitz sieht das letzte Spiel des Jahres allerdings als einen geeigneten Termin an, um der ungenügenden Erfolgsstatistik eine Kurskorrektur zu verpassen: "Es wird Zeit, dass sich das endlich ändert."

Quelle: RP
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