| 13.43 Uhr

Laufen
Karsten Kruck war diesmal ganz nah dran

Friedhelm Abel hatte richtig gute Laune. Mit seinem "roten Flitzer" radelte der Pressesprecher des ASV Duisburg immer wieder die Strecke entlang. Von Tobis Knüfermann

Im Vorfeld hatte Abel den Läufern gutes Wetter versprochen. Und tatsächlich, die zweite Serie des diesjährigen NIKE Winterlaufserie erstrahlte durchweg im Sonnenschein und strahlend blauem Himmel. Einzig die Temperatur machte den 3.085 Läufern, die ins Ziel im Leichtathletikstadion einliefen, zu schaffen.

Beim Start um 14 Uhr zum Fünf-Kilometer-Lauf zeigte das Thermometer nur haarscharf in die Plusgerade. Entsprechend dick eingepackt waren auch die Aktiven. Anders als bei der ersten Auflage. 90 Prozent wählten die lange, wärmere Laufhose.

Nur die ganz schnellen Asse wagten sich in kurze Shorts. Allen voran Duathlon-Weltmeister Matthias Graute vom TRC Essen 84, der wie schon vor einem Monat allen die Hacken zeigte und in 15:34 Minuten sogar noch schneller war als bei der "Ersten Serie". Bester Duisburger war erneut Sven Schultz-Bargmann (LC Duisburg) in einer Zeit von 17:11 Minuten. Auch bei den Damen gab es den erwarteten Favoritensieg. Sophie-Charlotte Klose (TuS Breitscheid 72/89) lief 19:31 Minuten. Die Duisburgerin Esther Zoll (Eintracht) wurde am Samstag Fünfte, liegt aber in der Gesamtwertung auf Platz zwei.

Meyer fast abgefangen

Einen überraschend knappen Ausgang gab es in der "großen Serie" über 15 Kilometer. Der große Favorit und Seriensieger der letzten Jahre, Manuel Meyer (49:01 Minuten), kam nur 24 Sekunden vor Karsten Kruck (LC Duisburg) ins Ziel, der früh zurück lag, zum Ende des Rennens aber immer schneller wurde und Meyer fast noch abfangen konnte. In drei Wochen (27. März), wenn die dritte Serie ansteht, dürfte das Duell der Beiden sicher nochmal interessante Züge annehmen.

Bei den Damen waren gleich drei Läuferinnen ganz dicht beieinander. Im Ziel trennten Siegerin Vanessa Rösler (LT Bittermark Dortmund), Silke Niehus (Tusem Essen) und Angela Müller (ASC Rosellen/Neuss) gerade mal 40 Sekunden. Beste Duisburgerin war Daniela Shala von der DLRG Duisburg in einer Zeit von 1:04,33 Stunden.

Der gastgebende ASV Duisburg hatte wieder mal alles im Griff. Von den Ordnern über die Stimmungs-Band an der Regattabahn bis zum Organisationsteam um den Vorsitzenden Felix Brüll. Ein lustiges Bild ergab sich mal wieder vor den "provisorischen Toiletten" am Leichtathletikstadion, die vor jedem Rennen überfüllt waren. 30 Dixie-Klos hatte der ASV in Reih' und Glied aufgestellt. Doch selbst das reichte nicht aus, um Wartezeiten vor dem "stillen Örtchen" zu verhindern. Freilich, es gibt Schlimmeres.

Quelle: RP
 
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