| 17.18 Uhr

MSV Duisburg
Gruev trifft mit dem MSV auf "Lehrer" Meier

2. Bundesliga: MSV Duisburg wittert Chance im Abstiegskampf
Stürmer Tomane steht vor seinem Zweitliga-Debüt. FOTO: MSV Duisburg
Duisburg. Im Zweitliga-Abstiegskampf ist die Lage des MSV Duisburg ernst, aber nicht hofnungslos. Am Rosenmontag will der Tabellenletzte in Bielefeld die Steilvorlagen der Konkurrenten, die am Wochenende alle verloren haben, nutzen, um Boden gut zu machen.

Der MSV Duisburg wittert seine Chance und will im Abstiegskampf in der 2. Bundesliga Boden gut machen. "Es wird ein Kraftakt, ich bin aber davon überzeugt, dass wir am Ende drin bleiben werden", sagte MSV-Keeper Michael Ratajczak vor dem Auswärtsspiel der Duisburger an diesem Montag (20.15 Uhr) gegen Arminia Bielefeld.

MSV kann Rückstand verkürzen

Durch die jeweiligen 0:1-Niederlagen der direkten Konkurrenten Düsseldorf, Paderborn und 1860 München am Wochenende kann der Tabellenletzte MSV mit einem Sieg in Bielefeld bis auf zwei Punkte an Relegationsplatz 16 und fünf Zähler an Rang 15 heranrücken.

Dazu müssen die Duisburger allerdings viel besser als in der Hinrunde auftreten. In den bisherigen neun Auswärtspartien der Saison holte der MSV erst einen Punkt. "Wir müssen weniger Fehler machen und mehr Tore", sagte MSV-Coach Ilia Gruev. Als Profi war der Bulgare früher im Duisburger Trikot unter dem heutigen Arminia-Trainer Norbert Meier aktiv. "Ich habe viel von ihm gelernt, auch wie er mit Spielern umgeht und die Ruhe bewahrt. Ich habe höchsten Respekt vor ihm, er war mein Lehrer", erklärte Gruev.

Duisburg setzt auf neuen Stürmer

Der MSV setzt auf Angreifer Tomane, der Ende Januar vom portugiesischen Erstligisten Vitoria Guimaraes ausgeliehen wurde und vor seinem Zweitliga-Debüt steht. "Er kommt aus dem laufenden Spielbetrieb und ist ein Mann mit Qualität, der uns sofort weiterhelfen kann", meinte Gruev über den Portugiesen.

Die Arminia und der MSV waren vergangenen Mai gemeinsam in die 2. Liga aufgestiegen, im direkten Duell kann Bielefeld jetzt den Vorsprung auf die Abstiegszone ausbauen. Dazu wollen die Ostwestfalen an ihre gute Form anknüpfen. In den letzten acht Spielen vor der Winterpause kassierte die Arminia nur eine Niederlage.

(old/dpa)
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