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Msv Duisburg
Dem MSV gelingt der Befreiungsschlag

Duisburg. Die Zebras gewinnen 2:1 im Straßenbahnderby gegen Düsseldorf und verlassen damit den letzten Tabellenplatz in der Zweiten Bundesliga. Die letzten beiden Partien gehen gegen Sandhausen und Leipzig. Die Duisburger in der Einzelkritik. Von Patrick Scherer

Michael Ratajczak: Beim Herauslaufen hinterließ der Torhüter einen sichereren Eindruck als gewohnt. Parierte einen Schuss von Ihlas Bebou kurz nach der Führung. Beim Gegentor machtlos. Note: 3

Dan-Patrick Poggenberg: Der Linksverteidiger hatte ein paar kleine Unsicherheiten im Spiel. Im Vorwärtsgang war er nicht so agil wie Feltscher auf der anderen Seite. Hatte seinen Anteil an der Vorbereitung des 2:0. Note: 3+

Branimir Bajic: Der Kapitän kehrte für den mit Gelb-Rot gesperrten Enis Hajri zurück in die Startformation. Die Innenverteidigung stand sattelfest, beim 1:2 waren aber sowohl Bajic als auch Meißner zu weit entfernt vom Torschützen. Note: 2-

Thomas Meißner: Mit viel Emotionen erledigte der zweite Innenverteidiger seinen Job sehr abgeklärt. Bei Diskussionen mit dem Schiedsrichter war er nicht weit weg. Beim Gegentor von Pohjanpalo hingegen schon. Note: 2-

Rolf Feltscher: Der Österreich-Venezolaner rückte für Steffen Bohl in die Startelf. Bohl weilte bei seiner Frau, die das gemeinsame Kind erwartet. Feltscher nahm seine Rolle auf der rechten Seite mit Feuereifer an. Seine Flanke aus vollem Lauf vor dem 1:0 durch Onuegbu war überragend. Note: 2

James Holland: Eher unauffällig spulte Holland seinen Part im zentralen Mittelfeld ab. Lief gewohnt viel. Versuchte in kritischen Phasen zu ordnen. Note: 3+

Baris Özbek: Zu Beginn leistete sich Özbek einen katastrophalen Fehlpass, wirkte fahrig. Wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Note: 4

Kevin Wolze: Hatte in der 20. Minute die große Möglichkeit zur Führung, als er - von Chanturia mustergültig freigespielt - vor Michael Rensing auftauchte. Sein Schuss ging aber weit über statt ins Tor. Wolze schob die Schuld dem Rasen zu. Der Ball war kurz vorher unglücklich geholpert. Note: 3

Giorgi Chanturia: Der auffälligste Mann im Duisburger Dress. Auch wenn dem Georgier nicht alles gelang, was er versuchte, bewegte er offensiv am meisten. Suchte häufig das Dribbling, stellte Fortunas Axel Bellinghausen vor große Probleme. Ein Beinschuss unterstrich den Punktsieg. Nach dem Seitenwechsel etwas weniger aktiv. Note: 2

Victor Obinna: Dem Nigerianer merkte man, den Willen zum Sieg an. Ihm gelang aber im ersten Durchgang wenig mit dem Ball am Fuß. Markierte dann das 2:0, als er im Gestocher den Ball irgendwie an Rensing vorbeibrachte. Note: 2-

Kingsley Onuegbu: Der Sturmtank konnte sich zunächst nur schwerlich gegen die robuste Innenverteidigung der Fortuna durchsetzen. Aber als es darauf ankam, war er mit dem Kopf zur Stelle und traf zur wichtigen Führung. Note: 2

Tim Albutat: Kam in der 46. Minute für Özbek. War an der schönen Vorarbeit zum 2:0 beteiligt. Note: 3

Zlatko Janjic: Kam in der 81. Minute für Onuegbu. Hielt den Ball und besorgte einen Freistoß. Keine Note

Thomas Bröker: Kam in der 85. Minute für Obinna. Half, den Vorsprung zu retten. Keine Note

Quelle: RP
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