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MSV Duisburg
Die Sportler des Jahres sind nominiert

Duisburg. Zudem haben unter anderem zwei Vorjahressieger die Chance, ein weiteres Mal zu gewinnen. Die Ehrung ist am 17. November. Von Thomas Kristaniak

Es wäre ein Novum - mindestens in jener Zeit, seit die Gewinner bei der Wahl zu Duisburgs Sportlern des Jahres im Rahmen der Sportschau im Theater am Marientor präsentiert werden. Die beiden Individualathleten, die bereits 2016 in ihren jeweiligen Klassen die Nase vorn hatten, gehören auch diesmal wieder zu den Top drei, aus denen sich dann am Ende die Sieger herauskristallisieren: Radsportler Pierre Bischoff und Leichtathletin Frederike Koleiski. Ob sie die Konkurrenz erneut hinter sich gelassen haben, wird aber erst am 17. November im TaM bekanntgegeben.

Bis dahin ist es wie immer in den vergangenen Jahren: Die Sportlerin, der Sportler, der Trainer oder die Trainerin sowie die Mannschaft des Jahres stehen seit Dienstag ebenso wie die beiden jeweils folgenden Plätze fest, doch die genaue Reihenfolge bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Am Procedere hat sich nichts geändert: Das Gesamtergebnis setzt sich zu jeweils einem Drittel aus dem Votum einer Expertenjury (unter anderem mit dem Duisburger Sportler des Jahres 2015, Michael Schrader), den Stimmen einer Medienjury (mit Vertretern der Sportmedien) sowie dem Online-Voting im Internet und den Websites weiterer Duisburger Medien zusammen.

Alle drei Erstplatzierten der jeweiligen Klassen erhalten Einladungen für die Sportschau am 17. November im Theater am Marientor. Das ist für zwei der drei ins Spitzentrio gewählten Sportlerinnen kein Neuland - und sie kennen auch schon den Blick von der Bühne nach unten: Leichtathletin Frederike Koleiski wurde im Vorjahr ausgezeichnet, Judoka Lara Reimann im Jahr 2014. Eine neue Erfahrung ist es derweil für Hockey-Talent Pia Maertens vom Club Raffelberg.

Sie bringt gleich ihre ganze Mannschaft mit: Die Raffelberger Hockey-Frauen, sowohl in der Halle als auch auf dem Feld in die Bundesliga zurückgekehrt, werden in den nächsten Wochen gespannt darauf warten, ob ihr Vereinsname im entsprechenden Umschlag steht - oder doch der des MSV Duisburg. Nach den im Vorjahr siegreichen Frauen sind nun wieder die Männer nominiert, die schon 2015 nach ihrem Zweitliga-Aufstieg gewonnen haben. Der Nachwuchs ist auch dabei - jener nämlich des EVD, dessen Eishockey-Schüler erstmals den Sprung in die Bundesliga geschafft haben.

Mit den Erfolgen dieser Teams eng verbunden sind die Namen der jeweiligen Trainer, die allesamt ebenfalls im "Finale" stehen. Susi Wollschläger vom CR durfte die Trophäe schon 2014 entgegennehmen, MSV-Coach Ilia Gruev und EVD-Nachwuchstrainer Dirk Schmitz bislang noch nicht.

Bei den Männern schließlich haben zwei der drei letztjährigen Erstplatzierten wieder den Sprung auf das virtuelle Treppchen gepackt: Extremsportler Pierre Bischoff vom ASV als Titelverteidiger und Handballer Felix Molsner vom TBV Lemgo, der 2016 auf Platz drei landete. Womöglich ist aber auch Fabian Schnellhardt der lachende Erste: Zum MSV-Spieler des Jahres wurde er von den Fans nach dem Zweitliga-Aufstieg der Profis jedenfalls schon gewählt.

Quelle: RP
 
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