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Msv Duisburg
Ein Auswärtstor wäre möglich gewesen

Duisburg. Durch das 2:0 (1:0) im ersten Relegationsspiel für die zweite Bundesliga haben die Würzburger Kickers dem MSV Duisburg die Grenzen aufgezeigt. Nun wird's schwer im Rückspiel - der MSV muss mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen. Die Duisburger in der Einzelkritik. Von Mike Michel

Marcel Lenz: Der 25-Jährige musste wieder für den verletzten Michael Ratajczak zwischen die Pfosten. War beim Elfmetertor machtlos, wurde ansonsten nicht allzu oft geprüft. Leistete sich gelegentliche Stockfehler. Note: 3- Steffen Bohl: Seine weiten Einwürfe bereiteten Würzburg gelegentlich Probleme, hinten nicht immer sicher. Ihm gelang es in einigen Szenen einfach nicht, für die nötige Stabilität zu sorgen. So geriet der MSV phasenweise unnötig oft ins Schwimmen. Note: 4+ Thomas Meißner: Hatte gegen Kickers-Stürmer Elia Soriano einen schweren Stand, war aber in den entscheidenden Momenten meist zur Stelle. Machte dann aber beim zweiten Tor in der 80. Minute einen entscheidenden Stellungsfehler, als er Daniel Nagy laufen ließ. Note: 4 Branimir Bajic: Der Kapitän sahnach acht Minuten seine zehnte gelbe Karte und musste danach vorsichtiger zur Sache gehen. Bügelte mit seiner Routine so manchen Fehler seiner Mitspieler wieder aus. Fehlt am im Rückspiel wegen seiner Gelbsperre. Note: 3 Dan-Patrick Poggenberg: Gegen die schnellen Würzburger auf der linken Abwehrseite meist auf der Höhe, konnte aber nach vorne nur wenig Impulse setzen. Note: 3 James Holland: Der Australier spielte unauffällig auf der Sechserposition. Stemmte sich in den Zweikämpfen nicht immer so dagegen, wie es in einem Relegationsspiel eigentlich nötig ist. Note: 4 Enis Hajri: Rieb sich oft in Zweikämpfen auf, versuchte aber stets, dagegen zu halten. Das war aber am Ende zu wenig, zumal er beim 0:2 nicht auf der Höhe war. Note: 5 Giorgi Chanturia: Auffälligster Akteur beim MSV mit vielen Ballkontakten, machte vor allem im ersten Durchgang viel Alarm auf der rechten Seite. Wurde von den Würzburgern oft gedoppelt und so aus dem Spiel genommen. Bei den Standards leider nicht immer überzeugend. Note: 3+ Kevin Wolze: War über links nicht so effektiv wie Chanturia auf der anderen Seite. Hatte in der 40. Minute seine größte Chance, als er nach toller Vorarbeit von Onuegbu den Ball an den linken Pfosten knallte. Zu diesem Zeitpunkt wäre der Ausgleich verdient gewesen. Wurde später durch Bröker ersetzt. Note: 2 Kingsley Onuegbu: Der Pechvogel bei den Zebras: Verschuldete unglücklich den Elfmeter nach zehn Minuten, als er Peter Kurzweg am Kopf traf und dafür auch noch die gelbe Karte sah. Blieb selbst ohne nennenswerte Torchance und wurde nach 53 Minuten ausgewechselt, wohl auch als Vorsichtsmaßnahme wegen seiner Karte. Note: 4 Stanislav Iljutcenko: Deutete in der 33. Minute mit einem Distanzschuss seine Gefährlichkeit an und hatte Pech, als er nach schöner Einzelleistung kurz vor der Halbzeit knapp rechts am Tor vorbeischoss. Wurde in der Folgezeit von seinen Mitspielern aber dann nicht so in Szene gesetzt, wie es nötig gewesen wäre. Note: 3 Kevin Scheidhauer: Kam für Onuegbu in die Partie und versuchte sofort, Druck zu machen. Aber auch Scheidhauer vermochte es in der zweiten Hälfte nicht, für mehr Gefahr vor dem Tor der Würzburger zu sorgen. Note: 4+ Thomas Bröker: Kam nach 85 Minuten für Kevin Wolze, konnte die Wende aber auch nicht mehr erzwingen. Keine Note

Quelle: RP
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