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MSV Duisburg
Enis Hajri will beim MSV mit Leistung zurückzahlen

MSV Duisburg: Enis Hajri will beim MSV mit Leistung zurückzahlen
Enis Hajri konnte in Düsseldorf die Lücke auf der rechten Abwehrseite nach der Pause schließen, trotzdem reichte es nicht für einen Punktgewinn. FOTO: Imago
Fussball. Enis Hajri ist bereit. Morgen wird der 34-Jährige für den Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (18.30 Uhr) auf der rechten Abwehrseite auflaufen. Trainer Ilia Gruev nutzte die Länderspielpause, um die Abwehr des Aufsteigers zu stärken. Von Dirk Retzlaff

"Wir haben intensiv im defensiven Bereich gearbeitet. Es gab intensive Gespräche, wir haben die Abläufe verbessert", sagt der Coach.

Am Ende dieses Prozesses steht - wenig überraschend - die Entscheidung, dass Enis Hajri morgen Abend auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kommen wird. Zuletzt konnten weder Tugrul Erat noch Nico Klotz "hinten rechts" überzeugen. Enis Hajri, der bei der 1:3-Niederlage in Düsseldorf in der zweiten Halbzeit auf dieser Position eine gute Leistung ablieferte, weiß, worauf es nun ankommt: "Die Null muss stehen." Bislang blieb der MSV nur in einem Spiel - beim 4:0-Sieg in Bielefeld - ohne Gegentor. Mit 19 Treffern stellen die Meidericher aktuell das Team mit den meisten Gegentoren der Liga.

Hajri, der bei seinen sieben Liga-Einsätzen bislang zumeist im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kam, erwies sich in der Vergangenheit öfter als verlässliche Kraft. In der vergangenen Saison übernahm er in der finalen Phase die Linksverteidiger-Position vom damals schwächelnden Kevin Wolze.

Enis Hajri nimmt die Aufgabe selbstbewusst an. "Das ist hier kein Wunschkonzert", will sich der Deutsch-Tunesier in den Dienst der Mannschaft stellen und verspricht: "Ich werde das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen." Der Abwehrspieler rechnet damit, dass morgen beide Mannschaften zunächst darauf bedacht sein werden, in der Abwehr für Sicherheit zu sorgen.

Während Hajri fit ist, sind beim MSV zwei andere Abwehrspieler angeschlagen. Innenverteidiger Branimir Bajic plagt sich mit Rückenbeschwerden herum, Nico Klotz brach sich den kleinen Zeh. Bei beiden Spielern könnte die Zeit bis zum Spiel knapp werden.

Derweil geht das Bangen um Stürmer Borys Tashchy, der sich im Heimspiel gegen Kiel eine Bänderverletzung im rechten Knöchel zugezogen hatte, weiter. Tashchy trainiert mit, agiert auf dem Platz aber noch mit der gebotenen Vorsicht. Wie Ilia Gruev sagte, wird das Donnerstagstraining entscheidend sein. "Borys muss selbst ehrlich sagen, ob es für einen Einsatz reicht", unterstreicht Gruev. Am Freitag will sich der Trainer dann festlegen.

Quelle: RP
 
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