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Msv Duisburg
Zweimal geschlafen und verloren

Fussball. Oberliga: MSV II vergibt gegen SW Essen eine Führung und unterliegt 1:2. Von Sven Kowalski

Die Essener Wochen in der Oberliga sind für die Kicker des MSV Duisburg II keine guten gewesen. Ähnlich dem 2:2 gegen Schonnebeck gerieten die Zebras auch gegen den ETB Schwarz-Weiß nach 1:0-Führung in Rückstand. Im Gegensatz zum Spiel vor Wochenfrist reichte es diesmal trotz aller Bemühungen und einer Schlussoffensive aber nicht mehr zum Ausgleich. Nach der 1:2 (1:2)-Niederlage bleibt das Team von Manfred Wölpper im vierten Spiel in Folge ohne Sieg und rutscht auf Tabellenrang zehn ab.

"Ein Punkt wäre aber mindestens drin gewesen", befand der Duisburger Coach nach der Partie gegen den bisherigen Tabellennachbarn. "Wir hatten das Spiel in den ersten 35 Minuten im Griff und haben den Gegner fast schon beherrscht. Leider haben wir zweimal geschlafen", sprach Wölpper die Fehler an.

Dominik Behr brachte die Zebras mit einem 20-Meter-Schuss in den rechten Winkel verdient in Führung (25.). Gianluca Hossmann, nach abgesessener Sperre auf die Linksverteidiger-Position zurückgekehrt, hätte es dem Kapitän kurz darauf fast gleichgetan, verfehlte den Giebel aber um einige Zentimeter. Chancen aus Strafraumszenen heraus blieben im gesamten Spiel Mangelware.

Kurz vor der Pause kippte die Begegnung. Nach einem Traumpass von Erkan Ari in die Schnittstelle der MSV-Abwehr glichen die Essener aus. Christov Kostikidis nutzte die bis dato erste ETB-Chance zum 1:1 (41.). Mit dem Pausenpfiff erhöhte der Ex-Homberger Chamdin Said nach einer Ecke gar auf 2:1 für die Gäste. Und diese Führung gaben die kompakt stehenden und aggressiven Schwarz-Weißen fortan auch nicht mehr aus der Hand.

"Dass es bei einem Rückstand schwer gegen sie werden würde, war uns allen klar gewesen", so Wölpper, "aber dass sie in Führung gegangen sind, war völlig unnötig. Beim Tor zum 1:1 begehen wir einen Stellungsfehler im Mittelfeld. Und eine halbhoch getretene Ecke darf am langen Pfosten keinen Abnehmer finden. Da haben wir eine klare Zuordnung", bemängelte der Coach. "Wir haben nach der Pause alles versucht. Aber mit diesen Fehlern haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht."

Quelle: RP
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