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Lokalsport
Neuling Gelb-Weiß setzt in der A-Liga auf die Kameradschaft

Fussball. Da sind sie wieder: Nachdem die Fußballer von Gelb-Weiß Hamborn vor zwei Jahren nach der 1:4-Niederlage im Entscheidungsspiel gegen TuSpo Saarn den Abstieg aus der Kreisliga A hatten hinnehmen müssen, meldet sich der Traditionsverein von der Warbruckstraße nun in dieser Spielklasse zurück. Massive Veränderungen im Team hat es seitdem nicht gegeben; acht Spieler, die seinerzeit in der Startelf standen, gehören noch heute dem Kader an. "Gelb-Weiß Hamborn ist nun mal kein Verein für Wandervögel", betont der 2. Vorsitzende Dirk Floß. Von Thomas Kristaniak

Der Trainer ist inzwischen allerdings ein anderer. Nach dem Sturz in die Kreisliga B wurde Dieter Wojnarowicz von Dirk Kalthoff abgelöst - und der einstige Torjäger von Dinslaken 09 brachte die Gelb-Weißen prompt auf Erfolgskurs. Im ersten Jahr sprang Platz zwei heraus, dann die Meisterschaft, die zwischenzeitlich aussichtslos an Nachbar Rhenania Hamborn verloren zu sein schien. "Konditionell waren wir aber hinten heraus stärker", sagt Kalthoff, der mit diesem Pfund auch eine Etage höher wuchern will. Schönspielerei ist bei den Hambornern keine Tugend: "Wir leben von der Kameradschaft."

Daran dürfte es auch liegen, dass sich so gut wie niemand aus dem Aufstiegsteam verabschiedet hat. Lediglich Angreifer Bartolomäus Toschek legt aus gesundheitlichen Gründen eine Pause ein. Ansonsten gehen die Verantwortlichen davon aus, sich gezielt verstärkt zu haben. René Freymann beispielsweise war mit 24 Toren erfolgreichster Schütze von Ex-Gruppengegner SGP Oberlohberg II. "Das muss man erst einmal hinbekommen", erhofft sich Kalthoff von ihm auch in der A-Liga einiges. Vom letztjährigen Hauptrivalen Rhenania stießen Hikmet Yildirim und Faisal Saado hinzu, die vor allem als starke Offensivvorbereiter gelten. Alle drei haben ernsthafte Chancen auf einen Startplatz, wenn es am kommenden Sonntag daheim gegen den TV Voerde erstmals um Punkte geht.

Noch nicht ganz so weit ist Ruslan Zaslavsky (SG Osterfeld) - das aber aus gutem Grund: Der Mann für die linke Seite spielte in den beiden vergangenen Wochen bei der europäischen Makkabiade in Berlin mit. Internationale Erfahrung ist ja auch nichts Schlechtes.

Quelle: RP
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