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OSC Wölfe feiern ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Handball: OSC Wölfe feiern ein Wiedersehen mit alten Bekannten
Der "Schrauber" Fabian Schneider kehrt morgen mit dem TV Aldekerk an seine alte Wirkungsstätte zurück. FOTO: Tanja Pickartz
Handball. Die Europameisterschaft in Polen hält die Handball-Fans in Atem, dabei bietet auch die morgige Oberliga-Partie an der Krefelder Straße ihre Reize. Die OSC Wölfe Rheinhausen treffen um 16 Uhr auf den Vorjahresmeister TV Aldekerk. TVA-Trainer Achim Schürmann kehrt zum ersten Mal in seiner Funktion als Coach nach Rheinhausen an die Seitenlinie zurück. Von Dirk Retzlaff

Schürmann zählt zu den Urgesteinen des "alten" OSC. Er startete in Rheinhausen seine Karriere als Spieler und kehrte später als Trainer zurück. Die Geschichte ist bekannt: Im Sommer 2010 landete Schürmann mit dem OSC den Überraschungscoup und stieg in die 2. Bundesliga auf. Nach dem Abstieg und einem schwachen Start in die Drittliga-Saison warf er im November 2011 beim OSC das Handtuch.

Als Zuschauer war Schürmann schon mehrfach in der Halle, morgen nun sein Debüt als Gästetrainer. Der 42-Jährige hält sich vor dem morgigen Wiedersehen nicht mit Sentimentalitäten auf: "Die Partie ist für uns sehr wichtig. Wir möchten oben dran bleiben und das Spiel gewinnen."

Gewinnen will auch OSC-Trainer Thomas Molsner, der mit seinen Jungs vor zwei schweren Heimspielen - nach der Karnevalspause kommt die SG Langenfeld nach Rheinhausen - steht. "Wir möchten endlich einmal gegen ein Spitzenteam gewinnen", sagt Molsner, der hofft, dass sein Team an die konzentrierte Leistung aus dem Düsseldorf-Spiel anknüpfen kann.

Schon im Hinspiel, das Aldekerk mit 34:25 gewann, sah Molsner sein Team auf einem guten Weg. Lange waren die Rheinhauser ebenbürtig, verloren am Ende aber aufgrund einer hohen Fehlerquote in der Schlussphase. Das will der OSC morgen vermeiden. Molsner ist überzeugt davon, dass sein Team Aldekerk das Leben schwer machen wird: "Das wird ein enges Spiel, Die Entscheidung wird erst in den letzten Minuten fallen." Die Gastgeber gehen ohne personelle Probleme in das Derby.

Nicht nur für Trainer Achim Schürmann steht morgen eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte an. Sein Co-Trainer Jens Schnaithmann spielte ebenso früher beim OSC Rheinhausen wie auch "Schrauber" Fabian Schneider und Tobias Dickel.

Quelle: RP
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