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Lokalsport
Pleite, Platzverweis und Sorgen

Fussball. Landesliga: FSV erwischt gegen Viktoria Goch einen Tag zum Vergessen.

Die Festung Warbruckstraße ist zerbröckelt. Nach zwei hohen Siegen gegen den Sonsbeck (4:0) und den SV Hönnepel-Niedermörmter II (5:0) kassierte der FSV Duisburg am sechsten Spieltag in der Fußball-Landesliga mit dem 0:2 (0:1) gegegn Viktoria Goch seine erste Pleite und stürzte auf den achten Tabellenplatz ab.

"Wir hätten noch vier Tage weiterspielen können, ohne ein Tor zu erzielen", brachte es Trainer Heiko Heinlein nach dem enttäuschenden Match auf den Punkt. Die Gastgeber bissen sich an den defensiv sicher auftretenden Wallfahrtsstädtern die Zähne aus - auch deswegen, weil sie die Variante mit langen Bällen auf Sturmtank Almir Sogolj bevorzugten. Sogolj hatte allerdings mit Kay Tassenaar und Sebastian van Brakel gleich zwei Kleiderschränke als Gegenspieler, so dass der Viktoria-Strafraum fast über 90 Minuten zur Sicherheitszone mutierte.

Heinlein: "Wir haben fast durchweg den falschen Gedanken gefasst. In der Halbzeit haben wir extra angesprochen, dass wir es eben nicht immer mit langen Zuspielen versuchen wollen. Als nachher zwei Spitzen auf dem Platz standen, ist es uns nicht gelungen, die zweiten Bälle zu bekommen. Es war letztlich eine dumme, verdiente Niederlage."

Eingeleitet wurde die erste Saisonpleite durch das Handspiel von FSV-Wirbelwind Tanju Acikgöz, der für Keeper Julien Schneider den Ball mit der Hand von der Torlinie schlug. Der Unparteiische Niklas Peuten zückte Rot und zeigte auf den Punkt. Kevin Kitzig verwandelte den Strafstoß sicher zum 0:1 (16.). In Unterzahl wurde die geplante Aufholjagd zum aussichtslosen Unterfangen. Auch deshalb, weil mit Kreativmann Bora Karadag nach 33 Minuten ein wichtiger Taktgeber vom Platz musste. Heinlein: "Bora wird zu Wochenbeginn untersucht. Er hat einen Schlag auf den Knöchel abbekommen." Goch machte durch Ali-Cem Boyacilars Freistoßtor zum 0:2 den Sack zu (75.).

(tt)
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