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Lokalsport
Steffi Weichelt verhindert Ausrutscher der MSV-Frauen

Frauenfussball. Der Stolperer drohte. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison gerieten die Fußballfrauen des MSV Duisburg in Rückstand, gar zum ersten Mal mussten sie nach eigener Führung den Ausgleich des Gegners hinnehmen. Doch trotzdem setzte die Mannschaft von Inka Grings am Ende ihre Erfolgsserie in der 2. Bundesliga Nord fort und landete mit dem 3:2 (2:2) beim 1. FC Lübars den achten Sieg im achten Spiel.

Durch diesen Dreier in der Bundeshauptstadt baute der Erstliga-Absteiger seinen Vorsprung auf die Konkurrenz sogar wieder aus. Ganze zwölf Feldspielerinnen standen Inka Grings zur Verfügung, weil nicht nur Laura Luis weiter fehlte, sondern auch Ex-Nationalspielerin Linda Bresonik sich mit einer Zahnwurzelentzündung abmelden musste. Für sie stand erstmals die Japanerin Yuna Segawa in der Startelf. Den besseren Auftakt erwischten die Gastgeberinnen - weil MSV-Stürmerin Lee Sima Falkon mit unfairem Einsteigen einen Elfmeter verursachte, den Zsofia Racz zum 1:0 für Lübars verwandelte (10.). Zwei weitere Pfiffe von Schiedsrichterin Saskia Geweke sorgten für die zwischenzeitliche Wende: Zunächst gab es nach einem von Sofia Nati hereingeschlagenen Freistoß den Ausgleich durch die aus dem Gewühl treffende Alice Hellfeier (30.) und dann nach Foul an Steffi Weichelt auch einen Elfmeter für den MSV, den Nati zum 2:1 verwandelte (36.). Viktoria Szabo egalisierte nach einem Solo für den 1. FC. Wieder einmal stellte Steffi Weichelt ihren Torinstinkt unter Beweis, als sie in der 63. Minute das 3:2 erzielte.

(T.K.)
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