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Benefizlauf
250 Läufer, 80 Urkunden und 2800 Euro

Duisburg. "250 Läuferinnen und Läufer, das ist ein toller Anblick", freut sich Gisela August. "80 Urkunden haben wir ausgestellt. Das ist ein großer Erfolg." Gisela August ist Pressesprecherin vom Laufclub-Duisburg (LC), der gemeinsam mit dem Ausdauer-Sportverein (ASV) Duisburg und dem TV Wanheimerort 1880 den Benefiz-Lauftreff Wedau organisiert hat. Organisation heißt zum Beispiel, professionelle Betreuer für die unterschiedlich laufstarken Gruppen zu finden sowie Duschen und Umkleiden zur Verfügung zu stellen.

Dazu gehört auch, Kohlenhydrate in leckerer Form und Getränke aufzufahren, die nach dem Laufen dringend benötigt werden und sichtbar auch der Geselligkeit dienten. "Uns wurde so super geholfen", erklärt August. "Die Eheleute Carbonne, die die Kantine im Polizeipräsidium betreiben, lieferten wie in den vergangenen Jahren eine Suppe, die mittlerweile zum Benefiz-Lauftreff dazugehört. Die Bäckereien Vormann, Benter und Bittner spendeten Kuchen, eine Tombola machte Frank Reichel mit Sport- und Frischeprodukten möglich, und er spendete auch gleich Geld." Und aus dem Stadtteilzentrum "Regenbogenhaus" der Diakonie in Rheinhausen hatten Frauen Kostproben türkischer Küche mitgebracht. Selbst das Wetter spielte mit angenehmen Temperaturen für die Sportler mit. Mehr als 2800 Euro kamen an diesem Vormittag, zusammen. Sie gehen an die Schülerhilfe und den Sprachunterricht für junge Flüchtlinge der Diakonie in Rheinhausen.

"Die Kinder haben noch keinen Platz in der Schule oder im Kindergarten bekommen", erklärt Felicitas Hagemeier, Leiterin der Abteilung Duisburg-West der Grafschafter Diakonie gGmbH - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers. Zu ihr gehört auch das Regenbogenhaus, in dem Flüchtlinge aus Rheinhausen eine Vielzahl von Angeboten finden. "Es ist wichtig, dass die Kinder früh die deutsche Sprache und Kultur lernen können und Gleichaltrige kennenlernen, um Freundschaften schließen zu können. Und auch die Eltern sind sehr dankbar, wenn sie sehen, dass ihre Töchter und Söhne etwas lernen können und Deutschland zur Heimat wird. Allerdings ist das Interesse an den Angeboten größer, als die Menge der Fachkräfte, die wir bezahlen konnten. Jetzt können wir weitere Gruppen einrichten. Dafür sind wir sehr dankbar", sagt Hagemeier.

Quelle: RP
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