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Treffen Im Rathaus
Schülervertretung plant eigenen YouTube-Kanal

Duisburg. An dem zweiten Treffen der stadtweiten Schülervertretung im Ratssaal der Stadt Duisburg beteiligten sich über 60 Jugendliche aus etwa 20 weiterführenden Schulen. In Kleingruppen überlegten sie sich gemeinsame Projekte und loteten ihre Positionen aus. Mehr Jugendliche als beim letzten Mal kamen der Einladung der Bezirksschülervertretung (BSV) nach, um sich schulformübergreifend zu vernetzen, über zukünftige Projekte zu beraten und zu aktuellen schulpolitischen Debatten Position zu beziehen.

So wollen die Teilnehmenden sich beispielsweise für das Projekt "Schule ohne Rassismus" engagieren, Schulen umweltfreundlicher machen und kleine Veranstaltungen wie Poetry slams anbieten. Gleichzeitig möchten sie mehr Schüler erreichen, beispielsweise über einen eigenen YouTube-Kanal. Bis zur nächsten Einladung nach den Sommerferien sollen dafür erste Ergebnisse präsentiert werden können. "Natürlich gab es auch einen Problemtisch, an dem sich die Schülerinnen und Schüler über Sorgen und Nöten an ihren Schulen austauschen konnten", berichten Lisa Brück und Katharina Pohl (Vorstand BSV).

Diese werden auch an den Schulausschuss, in dem die BSV eine beratende Stimme hat und die Verwaltung weitergereicht. Der Beigeordnete Thomas Krützberg, der auch dieses Treffen wieder einleitend eröffnet hat, sprach den Teilnehmenden dafür Mut zu: "Es ist für uns als Verwaltung sehr wichtig, dass wir von den Schülerinnen und Schülern Anregungen dafür bekommen, wo und wie wir die Lebenswelt Schule weiter voran bringen können.

Darum danke ich allen Beteiligten jungen Menschen für ihr Engagement und hoffe, dass sie auch ihre Mitschüler dafür motivieren können". Einige besonders engagierte Jugendliche bekamen ihre Bescheinigung dafür. Bei dem Gründungstreffen wurde ein zehnköpfiger Vorstand für die BSV gewählt, der für ein Jahr die Verantwortung übernimmt. Dafür wurden sie nun ausgezeichnet. Begleitet und unterstützt wird die BSV als eigenständiges Jugendforum im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

In Duisburg als Partnerschaft für Demokratie fungiert hierbei das Jugendamt als federführendes Amt und der Jugendring als externe Fach- und Koordinierungsstelle. "Ich bin begeistert, wie viele Schüler sich hier für ihre Anliegen engagieren und an einem Strang ziehen. Auf die weitere Zusammenarbeit freue ich mich schon sehr", sagt Jennifer Jonczyk, Vorsitzende des Jugendrings. Gemeinsam mit den Jugendverbänden sollen weitere Partizipationsangebote wie eine Bildungsfahrt in den Herbstferien umgesetzt werden.

Fragen rund um die stadtweite Schülervertretung können an den Jugendring oder die Emailadresse des Vorstandes gerichtet werden: bsv-duisburg@gmx.de

Quelle: RP
 
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