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Ingenhammshof
Wenn die Platte geputzt ist, beginnt der Neubau

Duisburg. Die Bagger rollen (noch) nicht. Aber die ersten Aufräumarbeiten für den Wiederaufbau der Stallungen auf dem Awo-Ingenhammshof haben begonnen. Zuerst wurden alle brennbaren Teile aus dem Gebäude entfernt, die nicht brennbaren Teile werden in den nächsten Tagen mit einem Bagger abgeräumt. Danach wird die Bodenplatte entfernt, bevor dann schrittweise Anfang des nächsten Jahres mit dem Rohbau begonnen werden kann. Die stählerne Dachkonstruktion sieht so einfach aus, ist es aber nicht. Stahlträger können, wenn sie mit Feuer in Berührung kommen, ihre Stabilität verlieren.

Deshalb muss auch ein Teil des Daches abgetragen und die Stahlträger erneuert werden. Margret Haseke, Leiterin des Awo-Lernbauernhofs: "Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Jahresende eine geputzte Platte haben", sagt sie. Dann kann der eigentliche Neubau der Stallungen beginnen. Eine entsprechende Baugenehmigung liegt vor. Die Pläne für die neuen Stallungen sind mit dem Architekturbüro Arnd Blömer abgestimmt. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 600.000 Euro. Getragen werden sie im Wesentlichen durch die Versicherungen.

Aus Spendenmitteln finanziert der Ingenhammshof einen Teil der Inneneinrichtung sowie die Neuanschaffung der Gerätschaften. Durch die große Solidarität der Freunde des Ingenhammshofs kamen mehr als 50.000 Euro zusammen. Im Oktober 2013 hatte ein Feuer die Stallungen neben dem Wirtschaftsgebäude auf dem Ingenhammshof zerstört. Auch die Dachkonstruktion aus Stahl wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen.

Quelle: RP
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