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Duisburg
Surreale Fantasien mit Öl auf Baumwolle

Duisburg. Der Berliner Künstler Jens Hunger stellt ab heute Abend im Künstlerhaus an der Goldstraße 15 aus.

Oft sind es Teddybären oder Affen, die sich zusammen mit Menschen scheinbar selbstverständlich auf den Gemälden (Öl auf Baumwolle) von Jens Hunger tummeln. Vermutlich können die tierischen Gefährten sprechen, jedenfalls legt die Bildsprache dies nahe. Die meisten Werke, die der Berliner Künstler jetzt im Künstlerhaus an der Goldstraße 15 (Dellviertel) zeigt, wirken humorvoll oder ironisch. Aber bisweilen sind sie auch ernste Kommentare zur Gegenwart. Nur eben in einer Bildsprache, die man am ehesten als surrealistisch bezeichnen kann. Die Naivität, die einzelne Werke ausstrahlen, wirkt im Gesamtzusammenhang gebrochen. - Jens Hunger gehört zweifellos zu den interessantesten Gastkünstlern im Künstlerhaus. Goldstraßen-Künstler Michael Kiefer hat für ihn die Patenschaft übernommen. Und wie kam der Berliner Künstler ins Duisburger Atelierhaus? Ganz einfach: Er hatte sich beworben. Im Internet stieß er auf die Homepage der Goldstraßenkünstler und bat um eine Ausstellung. Schön, dass es geklappt hat.

Die Ausstellung wird am heutigen Freitag, um 19.30 Uhr, eröffnet. Info: www.goldstraße-15.de

(pk)
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