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Duisburg
Synodenmitglieder bestürzt über Integrationsrat

Duisburg. Auch Abgeordnete eines Kirchenparlaments können Initiativanträge stellen. Anlass dazu gab auf der Tagung der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am Samstag in Meiderich der Beschluss, den der Integrationsrat der Stadt Duisburg zu der vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Armenien-Resolution gefasst hat. Die Abgeordneten des Kirchenparlamentes votierten mit nur einer Gegenstimme für eine Erklärung, in der sie mit "großer Bestürzung und völligem Unverständnis" von dem rechtswidrigen Beschluss des Integrationsrates Kenntnis genommen haben. Die Beschimpfung von demokratisch gewählten Mandatsträgern sei nicht nur sachlich absolut inakzeptabel, sondern zeuge "auch von einer menschenverachtenden Grundhaltung, mit der wir als Christinnen und Christen ebenso wie als Bürgerinnen und Bürger der Stadt nichts gemein haben wollen.

" In der Erklärung heißt es u.a.: "Mitglieder des Integrationsrates, die sich hier in Deutschland offenbar wie ein verlängerter Arm der Regierung Erdogan verhalten, treten nicht nur die Integration mit Füßen, sondern spielen auch den rechten ausländerfeindlichen Populisten, die sich in unserem Land breitmachen, in die Hände."

Quelle: RP
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