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Duisburg
Tag der offenen Tür bei der Berufsfeuerwehr

Duisburg. Die Berufsfeuerwehr Duisburg lässt sich am 11. Juni in die Karten gucken. Sie wurde am 1. April 1904 gegründet und sorgt seitdem nicht nur bei brenzligen Situationen für Sicherheit der Bürger. Beim Tag der offenen Tür am kommenden Samstag, 11. Juni, können sich die Besucher zwischen 10 und 17 Uhr in der Hauptfeuerwache an der Wintgensstraße 111 über das breite Aufgabenspektrum informieren.

Alle auf der Hauptwache stationierten Einsatzfahrzeuge können besichtigt werden, aber auch Duisburgs ältestes Löschfahrzeug, eine ehemals pferdebespannte Dampfspritze aus dem Gründungsjahr 1904, die nach wie vor funktionsfähig ist. Auch sind eine alte Drehleiter (Baujahr 1937) vom Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Homberg und der ehemalige Kranwagen der Berufsfeuerwehr aus dem Jahre 1963 zu bestaunen. Die Atemschutzwerkstatt und -übungsstrecke, sowie die Leitstelle werden jeweils halbstündlich Führungen für limitierte Besuchergruppen (max. 15 Personen) anbieten. Der 81. Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr demonstriert um 11.30 Uhr und um 15.30 Uhr im Rahmen einer Übung zur Technischen Hilfeleistung den Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät und zeigt die patientenorientierte Rettung nach angenommenem Pkw-Unfall. Um 13.30 Uhr übt die Jugendfeuerwehr ein ähnliches Szenario. Auch die Besucher können aktiv werden, zum Beispiel bei der Laien-Reanimation unter Anleitung der Fachleute. Es steht eine Hüpfburg zur Verfügung, und ein Team aus den Löschzügen Hamborn, Walsum und Huckingen betreut ein "Wasserspiel", bei dem die Kinder sich im "Löschen" betätigen können. Außerdem stellt das THW eine Flotte von Bobby-Cars zur Verfügung. Ein Team der Freiwilligen Feuerwehr bietet einen Hindernis-Parcour für Erwachsene an, die in eine Feuerwehr-Ausrüstung schlüpfen, ein "Rauchzelt" und eine "Krabbelstrecke" passieren müssen und sich im Umgang mit Rollschläuchen und Feuerlöschern ausprobieren können. Im "Zieleinlauf" gibt es dann ein Erinnerungsfoto.

Diverse Info-Stände runden das Programm ab. Neben "Feuerwehrsouvenirs" und Modellautos können sich Interessierte über den Stadtfeuerwehrverband, vorbeugenden Brandschutz (Rauchmelder), den Rettungshubschrauber (Förderverein Christoph 9) sowie den Katastrophenschutz und das Sirenenwarnsystem informieren. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Quelle: RP
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